Mittwoch, 7. Juni 2017

Gryphony, Im Bann des Greifen von Michael Peinkofer [Rezension]


Wie jeder Leser meines Blogs weiß lese ich nicht nur ein Genre, sondern wechsel von einem zum anderen, da ich die Vielfalt und Abwechslung mag. Also lese ich hin und wieder einen Liebesroman oder mal einen Krimi, gefolgt von Fantasy oder auch Kinderbücher. Die Bücher von Ravensburger fand ich als Kind schon faszinieren oder auch als junge Erwachsene da die oft nicht nur gutgeschrieben warensondern Themen beinhaltenten, die mich regelmäßig zum Nachdenken anhielten.


Klappentext:

Ein geheimnisvoller Ring führt Melody zu einem Steinkreis aus uralter Zeit. Hier findet sie einen seltsam geformten Stein - der sich als Ei eines Greifen entpuppt. Schon bald schlüpft Agravain, halb Löwe, halb Adler. Das Wundertier wächst nicht nur rasend schnell, es kann auch in Gedanken mit Melody sprechen. Doch leider haben sich finstere Gestalten an Agravains Klauen geheftet. Und die werden bald auch für Melody zur Gefahr.


Ein Lesevergnügen war Gryphony von Michael Peinkofer. Der Autor war bei mir natürlich aus der Erwachsenen Fantasy bekannt, nun also auch ein Kinderbuch oder Jugendbuch. Das Buch fand ich ansprechend, denn wie so oft bei Kinderbüchern ist das Cover liebevoll gezeichnet. Obwohl ich  schon lange aus dem Kindesalter raus bin musste ich das Buch einfach kaufen. Nun,  da habe ich es nun gelesen habem  bin ich auch vom Inhalt angetan. Obwohl es ein Kinderbuch ist und in kindgerechter Sprache geschrieben, ist es ein Buch mit einer Kinderwelt in die ich mich sofort rein versetzen konnte. Ich war sofort in der Geschichte drin. Keine überflüssigen Erklärungen und doch ausreichend um die Fantasy zu beflügeln und dabei spannend. Gryphony ist ein guter Einstieg für Kinder oder Jugendliche in die Fantasy-Literatur nicht nur ein spannendes Abenteuer sondern eine Begegnung mit Fantasyelementen. Das Buch spielt auf zwei Ebenen, auf der einen Seite ist da Melody mit Roddy die ihre ganz normales Leben auf einer Insel Highschool verbringen müssen. Auf einer Insel, wo sie die Aussenseiter sind, beginnen die phantastischen Abenteuer in dem Moment wo  ein Ring sie in die Welt der Mythen von Drachen und Greife führt. Erst nach und nach begreifen die beiden Kinder, dass die Geschichten ihrer Großmutter, die sie für Märchen gehalten hatten, wahr sein könnten.

Alle Personen in der Geschichte werden nur minimalst beschrieben und doch konnte ich von Anfang an alle vor mir sehen: Melody mit ihrer Großmutter und ihren besten Freund Roddy, aber auch die „In“-Clique der Highschool, dem  Widerpart von Melody, die sie triezen und quälen.

Besonders gefallen hat mir wie der Autor ist geschafft hat die beiden Ebenen der Geschichte zu Verbinden und von der einen Eben in die andere zu wechseln.Von der Normalität und wieder zurück, bis beides zusammen eine Welt ergibt.

Da es ein Kinderbuch ist, sind die Kapitel sind nicht so lang, so dass junge Leser nicht zu lange lesen müssen um Pause machen zu können, zudem ist das Buch mit ansprechenden Illustrationen ausgestatet, die wundervoll die Geschichte ergänzen, der Fantasy dennoch viel Spielraum lassen. Mit 224 Seiten ist das Buch für Kinder auch nicht zu lang. Daher kann ich es allen abenteuerlustigen Leseratten nur empfehlen und freue mich, dass es schon jetzt weiter Bände gibt, in denen ich Melody und Roddy auf Ihren weiteren Abenteuern begleiten kann.

Titel: Gryphony, Im Bann des Greifen

Autor: Michael Peinkofer

Verlag: Ravensburger Buchverlag  (22. September 2014)

Reihe:  Gryphony

Format: Taschenbuch

Umfang: 224 Seiten

ISBN: 978-3473368891

Preis: 14,99 €

eBook: 7,99 €

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