Montag, 13. Juli 2015

Solifera: Sonnenbringerin von Susanne Esch [Rezension]


Die Autorin Susanne Esch kenne ich nun schon seit einigen Jahren. Jedes Jahr zur Buchmesse treffen wir uns in Leipzig. Inzwischen kann ich mir ein Besuch der Leipziger Buchmesse ohne Susanne schon gar nicht mehr vorstellen. Es würde mir was fehlen.
Doch bis zu diesem Jahr hatte ich noch keines Ihrer Bücher gelesen.
Das habe ich nun endlich nachgeholt.


Copyright: Titus-Verlag



·Titel: Solifera: Sonnenbringerin
·Autor: Susanne Esch
·Verlag: Titus
·Erscheinungsdatum: 31. Januar 2012
·Format: Softcover
·Umfang: 285 Seiten
·ISBN: 9783942277266
·Preis: 10,90 €
·eBook: 5,95 €
·zum Buch beim Verlag
·Homepage der Autorin






Der Inhalt ist nicht so einfach zu beschreiben, so dass ich da auf die Kurzbeschreibung der Autorin zurückgreife:
Antalia ist ein ganz normales Mädchen, bis der Sommerurlaub in ihrem 17. Lebensjahr alles zu verändern beginnt. Ihre Wahrnehmung verändert sich, sie träumt - und das Wasser, in dem sie ihres Schwimmsports wegen so viele Trainingsstunden verbracht hat, zieht sie mehr und mehr an, so, als rufe es sie.
Immer wieder muss sie die meist scherzhafte Äußerung, sie sei wohl eine Nixe, anhören, und allmählich beginnt sie sich zu fragen, ob sie vielleicht tatsächlich eine sei, und ihre Eltern gar nicht wirklich ihre Eltern sind. In einer Phase, in der alles auf der Kippe steht, tritt Darieno, ein Gesandter des Meeresvolkes, in ihr Leben.
Mit seiner Hilfe kommt sie ihrer wahren Identität auf die Spur, und immer deutlicher kristallisiert sich ihre Mission heraus, der sie mit Hilfe ihrer Familie und ihrer Freunde nachzukommen versucht.

Bei dem Buch Solifera handelt es sich um eine Fantasy-Geschichte, doch so einfach ins Fantasy-Genre einordnen läßt sich die Geschichte nicht, da es eher dezente Elemente der Fantasy sind, die die Geschichte ausmachen. Zum Teil würde ich sogar so weit gehen, und das Buch als esoterisch oder spirituell einordnen. Die beiden Begriffe Esoterik oder spirutell werden von vielen abwertend verstanden, doch ich möchte damit verdeutlichen, dass es hier um eine Phantastik geht, die nicht in die Vampir-Gestaltenwandler-Dämonen-Zwerge-Elfen-Orks-Kämpfe-Magie-Zauber Richtung geht, sondern zum nachdenken anregt.
Normalerweise gehören Bücher dieser Art nicht zu meinem Lesestoff, doch da ich die Autorin kenne musste ich das Buch einfach lesen. Es hat sich gelohnt!

Susanne Esch hat einen sehr angenehmen Schreibstil, bei dem es Spaß macht zu lesen und ich nicht aufhören konnte, da das Buch so angenehm geschrieben ist.
Die Geschichte um Solifera spielt in einer Welt, die der unseren sehr ähnelt. Es Leben zwei Völker dort, die eine gemeinsame Vergangenheit haben, die Erdbewohner und das Meervolkes. Leider ist sie in Vergessenheit geraten.
Dieses Buch erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern noch wichtiger sind die unausgesprochenen Themen, die für mich den eigentlichen Schwerpunkt ausmachen: Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt. Es hat mich in diesen Punkten zum nachdenken angeregt.
Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, und ich ganz gewiss noch weitere Bücher der Autorin lesen werde, habe ich da Buch mit einem leicht unguten Gefühl beiseite gelegt. Es gab eben doch einige Punkte die mir missfallen haben. Insgesamt fand ich die Personen zu oberflächlich, so dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte. Auch war mir der Ablauf  insgesamt zu perfekt - alles zu harmonisch in einandergreifend.
Bis auf diese kleinen Kritikpunkte ist das Buch für mich absolut empfehlenswert, da der Themenschwerpunkt und die Umsetzung diese Mankos mehr als wett machen.
 





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