Sonntag, 7. August 2016

Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert [Fundstück]

Heute war wieder ein Tag um auf den Flohmarkt zu gehen. Das Wetter spielte mit und entsprechend viel war dort los. Einige Schätzchen habe ich entdeckt. 

 Dazu gehört das (von außen etwas mitgenommene) Comic "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert". Es erinnert mich an meine Jugendzeit, als ich Raumschiff Enterprise rauf und runter angeschaut habe und natürlich auch die Bücher las. Dann kam "TNG - The next Generation" und das Star Trek - Universum wuchs. Für mich eine fantastische Zeit. Bei mir kann man sagen, dass Raumschiff Enterprise unter anderem mein Einstieg in die ScienceFiction war.


Donnerstag, 4. August 2016

Die Glücksbäckerin von Long Island von Sylvia Lott [Rezension]


Zu einem Strandurlaub gehört für mich leicht Wohlfühllektüre. Nachdem Sylvia Lott mich mit den Inselfrauen von sich überzeugt hat, habe ich mir Ihre anderen Bücher zum Geburtstag schenken lassen. Im Urlaub auf Sylt habe ich dann „Die Glücksbäckerin von Long Island“ verschlungen. Eine ideale Lektüre für den Strand.


Inhalt:
Am anderen Ende des Himmels wartet das Glück
Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz – und das Rezept für einen köstlichen Käsekuchen. Sie ahnt nicht, dass sie damit New York im Sturm erobern wird … Jahrzehnte später begleitet die Hamburger Fotografin Rona ihren Großvater nach Long Island, wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte eine Geschichte an, die deren Leben verändert…




Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, die die Auorin so miteinander verknüpft, dass die Geschichte harmonisch bleibt. Dabei beschreibt Frau Lott auf eine anschauliche Art und Weise, wie hart und karg das Leben in Ostfriesland vor und zwischen den Weltkriegen war ohne das Lesevergnügen zu schmälern. Das Land musste erst urbar gemacht werden, dem Moor abgetrotzt werden. Doch gerade durch diese Schilderungen wird auf einmal Geschichte lebendig. Dazu gehört auch, dass das Land, dass gewonnen wurde nicht alle Nachkommen ernähren kann und so oftmals Kinder auswandern mussten um Leben zu können. So auch Marie, die Hauptperson in diesem Buch.
Marie erleben wir in beiden Handlungssträngen / auf beiden Zeitebenen. Vor allem mein Lieblingszitat in dem Buch trifft die Stimmung der Zeit gut:
"Das Leben ist wie ein Cheese Cake, meine Lieben - mal misslingt er, mal brennt er an oder
fällt in sich zusammen - aber manchmal wird er einfach perfekt und macht uns glücklich, und dann wissen wir, dass es sich lohnt, um etwas Schönes im Leben zu kämpfen“.
In unserem heutigem Leben, haben wir es in vielen Belangen einfacher als die Menschen früher. Doch Lebensgeschichten, wie die von Marie, zeigen immer wieder, dass oftmals der Mut größer war einen Anfang in einem anderen Land zu wagen, altes hinter sich zu lassen, als ich es heute bei vielen erlebe. Auch wenn dieser Mut eher aus der Not heraus geboren wurde.
Wie schon „Die Inselfrauen“ herrscht auch in diesem Buch eine Atmosphäre in der ich entspannen konnte und mich rund um wohlgefühlt habe. Mich hat sie wieder überzeugt durch die Mischung aus historischen Begebenheiten, ausgedachter Geschichte, Spannung und Romantik.



Titel: Die Glücksbäckerin von Long Island

Autor: Sylvia Lott


Verlag: blanvalet


Format: Softcover


Umfang: 544


ISBN: 978-3442381814


Preis: 9,99 €


eBook: 8,99 €





Dienstag, 2. August 2016

Die Keelodge-Affäre (Sherlock Holmes Society, Band 1) [Rezension]

Nach langer Zeit habe ich wieder ein Comic gelesen. Obwohl Comic ist der falsche Ausdruck dafür, Graphic Novel trifft es eher. 
 
Inhalt:
Drei Jahre lang galt Sherlock Holmes offiziell als tot. Nicht einmal Dr. Watson, sein engster Vertrauter, wusste, dass der Meisterdetektiv den vermeintlichen Todessturz am Reichenbachfall letztlich nur fingiert hatte. Nun ist er zurück und hilft gerade Scotland Yard, einen Nachahmer Jack the Rippers dingfest zu machen, als sein Bruder Mycroft ihn um Hilfe bittet. In einem abgelegenen irischen Küstenort grassiert eine grauenhafte Seuche: All seine Einwohner werden nach und nach verrückt und verwandeln sich in blutrünstige Kannibalen! Sherlock soll nun einem furchterregenden Verdacht nachgehen. Ist es möglich, dass hinter dieser Epidemie ein abgefeimtes Verbrechen steckt?
Die 'Sherlock Holmes Society' markiert einen Einschnitt in der Laufbahn des Königs der Schlussfolgerung. Nicht nur, dass er von nun an wieder in der Öffentlichkeit agiert. Gleichzeitig ist ihm klarer als je zuvor, dass er zuweilen auch Unterstützer braucht – die 'Society' eben. Was ein wenig wohl ebenso für den bewährten Autor des 'Sherlockversums', Sylvain Cordurié, gilt. Darum wird nun jedes Kapitel des neuen 'Society'-Zyklus von einem anderen Zeichner gestaltet – mit dem Ergebnis, dass die Ermittlungen von Sherlock deutlich schneller zum Ziel kommen. Seine Fans wird’s freuen.

Ich habe lange Zeit keine Comics oder Graphic Novels gelesen. Aber es hat mich gereizt, zu sehen, wie eine Sherlock Holmes – Geschichte in dieser Form umgesetzt wird. Und mich hat es überzeugt. Die Zeichnungen sind grandios und die Geschichte selbst läßt die gewohnten logischen Schlussfolgerungern nicht missen. Etwas überrascht war ich davon, dass der Fall nicht realistisch ist, sondern in den Bereich Fantasy/Horror angesiedelt werden kann. Bekommt Sherlock Holmes es in diesem Fall mit Zombies zu tun. Die Geschichte entspricht nicht dem was ich erwartet hatte, aber das empfinde ich hier sogar eher positiv, da ich Sherlock Holmes und Dr. Watson ganz anders erleben konnte.
Die Zeichnungen haben mir gefallen. Sie sind in düsteren Farben gehalten, die zu der Stimmung der Geschichte passen.
Das einige Manko ist, dass dieses Buch nur die erste Hälfte der Geschichte enthält, die auch in sich nicht abgeschlossen ist. Daher heißt es für mich – auf in die Buchhandlung schnell die Fortsetzung besorgen!

Titel: Die Keelodge-Affäre (Sherlock Holmes Society, Band 1)
Autor: Sylvain Cordurié (Autor), Stéphane Bervas (Zeichner), Eduard Torrents (Zeichner)
Verlag: Splitter
Format: gebundene Ausgabe
Umfang: 122
ISBN: 978-3958392755
Preis: 22,80 €

Samstag, 30. Juli 2016

Metro 2035 von Dmitri Glukhovsky

Die Metro-Romane haben mich von Anfang an fasziniert. Diese Vorstellung, wie es nach einem Atomkrieg weitergehen könnte mit dem Leben auf der Erde, von Dmitry Glukhovsky ist düster, erschrecken und doch in seiner Unwirklichkeit real. So habe ich mich gefreut mit Metro 2035 wieder in die Moskauer Metro herabsteigen zu können.
 
Inhalt:
Der Held einer ganzen Generation ist zurück – in METRO 2035 macht sich Artjom erneut auf die gefährliche Reise durch das Dunkel der Moskauer Metro
Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung, und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt … 

Metro 2035 ist das dritte Buch in der Reihe. Diese lassen sich unabhängig voneinander lesen, auch wenn dieser dritte Band die Verbindung der beiden vorherigen Bücher herstellt.
Sowohl Metro 2033, mit der Hauptperson Artjom, also auch Metro 2034, mit Homer als hauptsächliche Person sind in sich abgeschlossene Geschichten, die sich nur am Rande berühren. Wer beide Bücher gelesen hat, wird diese Berührungspunkte erkennen.
So verhält es sich auch in diesem Buch. Artjom und Homer treffen aufeinander und wir als Leser erleben, wie sie gemeinam sich in der Metro auf die Suche begeben. Diese Suche und das Durchreisen des Metro-Netzes fand ich in diesem Buch mühsam zu lesen. Mehr als in den anderen Büchern. Es mag daran liegen, dass ich vieles was während der Wanderung in der Metro passiert in den vorherigen Büchern gelesen hatte. Auch fehlte mir dabei dieses unheimlich-düster-geheimnisvolle, dass Artjoms Weg im Buch „Metro 2033“ begleitet hat. Ich hätte mir etwas weniger Reise/Wanderung sondern mehr Action und Spannung gewünscht. Diese kamen ja nicht nur durch die Schwarzen in „Metro 2033“, sondern auch durch Mutanten, die sich in dieser unterirdischen Welt entwickelt haben oder kleinere Bewohnergruppen, die gänzlich anders leben, als der Rest der Metro.
Zum Glück ist das Buch nicht durchgehend langweilig, sondern es gibt immer wieder spannende Abschnitte, vor allem zum Ende hin, so dass ich das Buch gerne weitergelesen habe.
Das in der Metro ein Spiegelbild einer Kleinstadt existiert – mit seinen Überspitzten Darstellungen in der Mirkowelt des Metro-Netzes bleibt für mich das Erschreckenste an diesem Buch, den trotz seines Unterhaltungscharakters hat der Autor es geschafft mit so mancher Schilderung mich wieder nachdenklich zu machen.
Das Buch kommt zwar nicht ganz an seine Vorgänger heran ist dennoch empfehlenswert und mir hat es Spaß gemacht wieder in die düstere Metrowelt einzutauchen. Falls es einen Folgeband geben sollte, werde ich ihn auf jeden Fall lesen.


Titel: Metro 2035

Autor: Dmitry Glukhovsky

Reihe: Metro-Romane

Originaltitel: Metro 2035

Verlag: Heyne

Format: Taschenbuch

Umfang: 784 Seiten

ISBN: 978-3453315556

Preis: 14,99 €

eBook: 11,99 €


 

Freitag, 29. Juli 2016

Kennt Ihr schon ....

... die Seite Fantasybuch? Ich kannte diese Seite lange Zeit nicht. Doch beim Surfen bin ich zufällig darüber gestolpert und bin hängen geblieben.

Inzwischen liebe ich diese Seite. Bisher habe ich keine Seite gefunden, die mich so schnell und umfassend über Neuerscheinungen im Fantasybereich informiert. Daneben deckt die Seite auch noch Horror und ScienceFiction ab. Das lese ich ja auch immer wieder gerne.

Die letzten Tage hat mir eine Freundin ein Buch zugeschickt (Verflucht - Ära der Götter) von Brent Peek) - ein Wunschbuch von mir. Und als wenn sie es geahnt hat, lag ein Flyer dabei von... ja genau ... von Fantasybuch.

Wenn ihr also aktuelle Informationen über Bücher im Fantasybereich haben wollt, schaut Euch die Seite an.



Freitag, 15. Juli 2016

Die dunkle Flamme von Drew Karpyshyn [Rezension]


 
Das erste Buch von Drew Karpyshyn „Die Brut des Feuers“ hat mir gefallen, doch so richtig gut fand ich es nicht. Hatte ich doch lange gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Auch einige Erklärungen, die es erleichtert hätten, kamen erst in der zweiten Hälfte des Buches. Dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht. Und es hat sich gelohnt!

 

Inhalt:
Wer Chaos sät, erntet brennende Zerstörung
Sie sind die Kinder des dunklen Gottes Daemron: Vier Geschwister, auserkoren, ihrem Erzeuger zu helfen und die Welt ins Chaos zu stürzen. Doch noch ahnen sie nicht, was ihr Vater mit ihnen plant. Auf der Jagd nach uralten Talismanen setzen sich die vier Helden gegen sterbliche wie dämonische Gegner zur Wehr. Als Daemrons Brut endlich seinen Ring in den Händen hält, entfesselt sie einen Ausbruch an Chaosmagie, die Tod und Zerstörung über das Land bringt – und den Hass einer mächtigen Königin nach sich zieht. Welche Katastrophe wird geschehen, wenn Daemrons Schwert als nächster Talisman gefunden wird?

 

Die Geschichte knüpft nahtlos dort an, wo das Buch „Die Brut des Feuers“ endete. Hier  musste der Autor die Welt und wie sie funktioniert nicht mehr lange erklären. Jeder, der den ersten Band gelesen hatte, kannte dies. Wer mit diesem Buch starte, dem dürften einige Details schwerfallen nachzuvollziehen.

Es geht weiter mit den 4 Kindern Daemrons, der Brut des Feuers. Wobei Kinder sind die 4 Protagonisten nicht mehr. Die Welt und die Handlungen haben mich immer mehr fasziniert und in ihren Bann gezogen. Ich habe immer mehr mitgefiebert und mitgelitten. Da Handlung nimmt an Action und Spannung immer weiter zu. Es kommt zu Kämpfen und zu Kriegszügen. Das Handeln der Protagonisten und auch der Antagonisten wird bestimmt durch Liebe, Hass, Rache, Ehrgefühle, Versprechn, Pflichtbewusstsein und Machtstreben. Dabei werden diese Gefühle nachvollziehbar beschrieben, in deren entstehen und den Folgen der daraus resultierenden Handlungen. So bleibt die Geschichte durchgehend glaubwürdig.

Dieses Buch hat mich überzeugt. Fantasy mit viel Action, Spannung, Intrigen….- beste Unterhaltung und ich freue mich auf die Fortsetzung!

Titel: Die dunkle Flamme
 
Autor: Drew Karpyshyn
 
Reihe: children of fire
 
Originaltitel: the scorched earth
 
Verlag: blanvalet
 
Format: Taschenbuch
 
Umfang: 608 Seiten
 
ISBN: 978-3734160233
 
Preis: 9,99 €
 
eBook: 8,99 €
 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Dunkles Universum1: Sonnenfeuer von Ann Aguirre [Rezension]

Mit dem Buch „Dunkles Universum1: Sonnenfeuer“ bin ich das erste Mal über romantische Science Fiction gestolpert. Bis dahin hatte ich mir nicht vorstellen können, das es dieses Subgenre im Science Fiction – Bereich geben könnte. Im Fantasy-Bereich ist das romantische Subgenre sehr ausgedehnt vertreten, z.B. mit der Black Dagger – Serie.


Inhalt:
Sirantha Jax ist eine begnadete Navigatorin, die in der Lage ist, Raumschiffe durch den gefährlichen Grimspace zu steuern und dabei unvorstellbare Entfernungen zurückzulegen. Doch nun soll sie für eine Tat bestraft werden, an die sie sich nicht einmal erinnert. Plötzlich taucht der geheimnisvolle March in ihrer Zelle auf. Er will Jax zur Flucht verhelfen – wenn sie die Rebellen in ihrem Kampf gegen das Regierungssystem unterstützt. Doch March scheint auch noch ein anderes Motiv zu haben, der schönen Jax die Freiheit zu schenken …






Da es sich hier um ein Romance - Science Fiction – Buch handelt, spielt die Geschichte natürlich im All. Daher musste sich die Ann Aguirre Gedanken machen, wie die Handlung möglich sein kann. Wie bewegen sich die Menschen im All? Wie können diese unvorstellbaren Entfernungen überwunden werden? Dafür hat sie eine neue Idee im Weltraum entwickelt, den Grimspace. Im Grimspace wird durch die Krümmung des Raumes die Distanz zwischen den beiden Punkten verkürzt, und somit auch die Strecke, die zurückgelegt werden muss. Doch um im Grimspace zu navigieren, sind Menschen mit bestimmter genetischer Veranlagung notwendig. Zu diesen gehört Sirantha Jax, eine der Hauptpersonen in dieser Geschichte.
Ohne Einleitung oder Vorwarnung ist man bei diesem Roman von Ann Aguirre direkt in der Handlung. Mitten in der Gefangenschaft von Sirantha Jax und ihrer Befreiung.
Gefangengenommen wurde Sirantha Jax vom "Konzern", ihrem Arbeitgeber. Der Konzern ist die Hauptwirtschaftsmacht im Konglomerat, dem Zusammenschluss vieler Planeten. Etwas anderes als dieses Leben kennt Sirantha Jax nicht. Doch als Marsch sie befreit, lernt sie eine neue Welt, die Welt außerhalb des Konzerns kennen und muss sich fragen, ob alles an das sie geglaubt hatte der Wahrheit entspricht.
So treffen Sirintha Jax und Marsch aufeinander. Von Beginn an existiert eine Liebe/Hass – Beziehung. Obwohl sie sich nicht kennen, reiben sie sich aneinander, beginnen sich zu mögen, um sich kurz danach wieder gegenseitig abzulehnen. In der Zuneigungsphase entsteht der Eindruck einer tiefen Verbindung.
Von diesem romantischen hin und her abgesehen, sind die Charaktere gut und in ausreichender Tiefe beschrieben. Auch deren Entwicklung ist stimmig und weitestgehend nachvollziehbar. Gerade Jax, die zu Beginn des Buches egoistisch war und sich nicht um ihre Mitmenschen und Umwelt gekümmert hat, reift. Das geht zum Teil zu schnell, aber im Rahmen eines Science-Fiction-Romance – Buches ist es für mich vollkommen in Ordnung.
Marsch ist als Charakter von Beginn an ausgereifter und die Wandlung erfolgt langamer. Dies ist zunächst nicht so offensichtlich, da die Autorin erst so nach und nach Eigenschaften von Marsch erkennen läßt. Auch seine Vergangenheit, die sein Handeln massgeblich bestimmt, wird erst nach und nach beschrieben.
Insgesamt ist es ein unterhaltsames Buch. Für normale Science-Fiction – Leser dürfte dieses Buch allerdings nicht geeignet sein. Denn wer bisher Isaac Asimov, John Ringo, Wes Andrews gelesen hat, den dürfte der Romance – Anteil eher abschrecken. Für Science-Fiction – Neulinge – auch gerade Frauen – dürfte es dagegen genau das richtige sein, denn die Mischung aus Romantik und Action passt hervorragend zueinander. Ich habe es genossen das Buch zu lesen.

Titel: Dunkles Universum 1:Sonnenfeuer 

Autor: Ann Aguirre

Reihe: Dunkles Universum

Originaltitel: Sirantha Jax 1. Grimspace

Verlag: blanvalet

Format: Taschenbuch

Umfang: 416 Seiten

ISBN: 978-3442268023

Preis: -,-- €

eBook: 7,99 €