Montag, 21. September 2015
Sonntag, 20. September 2015
"Falsches Blut" von Chris Culver [Rezension]
Dank der lieben Alexandra von schokokamel durfte ich diesen tollen Krimi lesen. Es hat so viel Spaß gemacht und war irre spannend.

·Titel: Falsches Blut
·Autor: Chris Culver
·Verlag: blanvalet
·Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
·Format: Softcover
·Umfang: 384 Seiten
·ISBN: 978-3442382484
·Preis: 8,99 €
·eBook: 7,99 €
·zum Buch beim Verlag
Mit "Falsches Blut" hat Chris Culver eine neue Krimi-Serie gestartet. Auch wenn es um einen amerikanischen Krimi oder Thriller handelt, hat alles enthält, was ich von einem amerikanischen Thriller erwarte hat er doch einige Elemente, die ihn zu etwas besonderen machen.
Aber erstmal ein wenig zum Inhalt."Detective Ash Rashid hat genug von Leichen und brutalen Mordfällen, er will die Mordkommission verlassen. Doch er wird noch einmal zu einem Tatort gerufen: Im Gästehaus eines der reichsten und mächtigsten Männer der Stadt wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden – die Tote ist Rashids Nichte Rachel. Bei der Obduktion diagnostiziert der Rechtsmediziner eine Überdosis und legt den Fall zu den Akten. Für Rashid ergibt das alles keinen Sinn, zumal sich die Todesfälle in Rachels Freundeskreis zu häufen scheinen. Gegen alle Vorschriften beginnt er zu ermitteln …"
Wie der Name des Detective schon zeigt, handelt es sich nicht um den typischen WASP (White Anglo-Saxon Protestant) Ermittler, sondern um einen Detective mit Mitgrantenhintergrund und einem moslemischen Glauben. Zudem weißt Ash Rashid Ecken und Kanten auf und ist damit ein Mensch, mit dem man identifizieren kann oder dessen Handlungen verständlich sind.
Dieser wird zu Beginn oft betont und sehr plakativ dargestellt, aber zu sehr an der Oberfläche als das der Autor sich wirklich mit dem Glauben auskennt. Z B. wird das 5x tägliche Ritualgebet oft erwähnt, aber der Beerdigungsritus, der eine sehr große Bedeutung hat, wird bei der verstorbenen Rachel nur am Rande gestreift.
Als ich anfing das Buch zu lesen, dachte ich nur puh, schaffst Du es das Buch durchzulesen, so spannend ist es ja nicht, doch in kürzester Zeit hat sich das geändert, nach noch nicht mal 30 weiteren Seiten war ich so gebannt und habe mitgefiebert, wie es mir selten bei amerikansichen Thrillern passiert, doch nicht bei diesem. Die Spannung beim Lesen war kaum auszuhalten. Immer wenn ich dachte ich weiß wie es weitergeht, hat der Autor mit einer neuen Wendung überrascht, die schlüssig und logisch war und zur Geschichte passte.
Keine Wendung wirkte konstruiert.
Das ist eines der wenigen Bücher, bei dem ich hin und hergerissen war zwischen "lass es zu Ende sein, damit ich endlich weiß wie es ausgeht" und "was gleich durch, das geht nicht, willl es noch lange, lange weiterlesen".
Die Ermittlungen laufen nicht immer glatt, was auch an Ash Rashid liegt, der nun nicht immer der einfachste Detectige ist und der auf Grund seiner Art die Ermittlungen immer wieder anders angeht als erwartet. Oft habe ich mich auch gefragt, wer seine Ermittlungen im Hintergrund manipuliert, gibt es dunkle Hintermänner?
Auf jeden Fall ein lohnenswerter Krimi - eher kein Thriller, der mit neuen Ideen und viel Spannung aufwartet.Samstag, 19. September 2015
Ich hatte sie fast alle! von Paul Sahner [Rezension]
Biographien werden heute von fast jedem geschrieben, egal ob diejenigen in Ihrem Leben schon viel erlebt haben oder einfach nur als C-Promi bekannt sind.
Bei Paul Sahner ist das eine Mischung denn er hat als Journalist viele Promis kennengelernt, aber ob die Begegnungen wirklich spannend in einem Buch zu lesen sind - das ist die Frage. Dennoch konnte ich es nicht lassen das Buch zu lesen.

·Titel: Ich hatte sie fast alle!
·Autor: Paul Sahner
·Verlag: blanvalet
·Erscheinungsdatum: 10. August 2015
·Format: Hardcover
·Umfang: 368 Seiten
·ISBN: 978-3-7645-0549-3
·Preis: 19,99 €
·eBook: 15,99 €
·zum Buch beim Verlag
Zunächst erst einmal wer ist oder besser war (er ist im Juni 2015 verstorben) Paul Sahner. Paul Sahner war ein deutscher Journalist und Autor, der sich von der Pike auf das Handwerk des Journalisten gelernt hat. Vom Volontariat bei dem Westfalenblatt über das Schreiben als Polizeireporter für die Bild-Zeitung bis zum Schluss als Mitglieder der Chefredation und Chefreporter bei Bunte.
Nun hat er seine Biographie geschrieben, zu der der Klappentext sagt:
"Auf Samtpfoten durch die Promiwelt!
Das letzte Buch des berühmten Promireporters und Bestsellerautors!
Ihm offenbarten die Stars ihre intimsten Geheimnisse – Paul Sahner. Viele Namen wurden ihm während seines ereignisreichen Lebens gegeben: Reporterlegende, Menschenöffner, Gottvater der Intimbeichte. Kein Wunder, denn mit seiner samtenen Stimme und seinem fuchsigen Blick gelang ihm in Interviews, wovon alle Journalisten träumen: dass Menschen zu ihm Vertrauen fassten und Einblick in ihr Innerstes gewährten, egal ob sie Udo Jürgens, Michael Jackson oder Dalai Lama heißen.
In Sahners persönlichstem Buch offenbart er seine eigenen Geheimnisse und gewährt tiefe Einblicke hinter die Kulissen des People-Journalismus. Und endlich findet er selbst seinen Meister: Sahners Katze Socki nimmt ihm höchstpersönlich die Beichte ab – über Promis, Medien, Frauen, Zeitsignale."
Das klingt so reißerisch, wie viele seiner Reportagen oder Interviews waren. Doch wie Inhaltstief ist das Buch oder kratzt es nur an der Oberfläche?
Anstatt allein Leben zu erzählen läßt Paul Sahner, auch seine Katze Socki zu Wort kommen.
Zu Beginn fand ich diesen Schreibstiel gewöhnungsbedürftig und war kurz davor das Buch wegzulegen, denn ich wollte die Lebensgeschichte von Paul Sahner lesen und kein Dialog mit seiner Katze Socki oder die Selbstgespräche oder gar Briefe von Socki, aber ich bin dran geblieben und es hat sich gelohnt. Ich habe mich an den Schreibstil gewöhnt und mit der Zeit habe ich die Einwürfe von Socki als auflockernd und amüsant empfunden, zumal sie auch seltener und kürzer wurden als zu Beginn.
Es ist keine gradlinige Lebensgeschichte sondern eher eine Collage, zusammengefügt aus Interwievs, Erzählungen von Begegnungen u.a. mit dem Dalai Lama, Karl Lagerfeld, Rudolf Scharping oder Woody Allen, den Gesprächen mit Socki oder deren Ansichten zu Herrchen Paul Sahner und dessen Leben.
Als Leser erfahre ich interessante Details, einige neu, andere bekannt, aber alles unterhaltsam geschildert.
Doch mit 368 Seiten ist das Buch relativ kurz und ich hätte mir gewünscht, dass Herr Sahner noch eine Biographie schreibt, denn obwohl ich das Buch weiterempfehlen kann, bleibt bei mir der Wunsch nach noch mehr Details aus seinem Leben, Schilderungen wie sein Leben als Teil der Promi-Gesellschaft ist, wie es war sich vom Volontär hochzuarbeiten. Vieles beschreibt Paul Sahner zwar aber nicht in der Tiefe, die ich mir erhofft habe.
Bei Paul Sahner ist das eine Mischung denn er hat als Journalist viele Promis kennengelernt, aber ob die Begegnungen wirklich spannend in einem Buch zu lesen sind - das ist die Frage. Dennoch konnte ich es nicht lassen das Buch zu lesen.

·Titel: Ich hatte sie fast alle!
·Autor: Paul Sahner
·Verlag: blanvalet
·Erscheinungsdatum: 10. August 2015
·Format: Hardcover
·Umfang: 368 Seiten
·ISBN: 978-3-7645-0549-3
·Preis: 19,99 €
·eBook: 15,99 €
·zum Buch beim Verlag
Zunächst erst einmal wer ist oder besser war (er ist im Juni 2015 verstorben) Paul Sahner. Paul Sahner war ein deutscher Journalist und Autor, der sich von der Pike auf das Handwerk des Journalisten gelernt hat. Vom Volontariat bei dem Westfalenblatt über das Schreiben als Polizeireporter für die Bild-Zeitung bis zum Schluss als Mitglieder der Chefredation und Chefreporter bei Bunte.
Nun hat er seine Biographie geschrieben, zu der der Klappentext sagt:
"Auf Samtpfoten durch die Promiwelt!
Das letzte Buch des berühmten Promireporters und Bestsellerautors!
Ihm offenbarten die Stars ihre intimsten Geheimnisse – Paul Sahner. Viele Namen wurden ihm während seines ereignisreichen Lebens gegeben: Reporterlegende, Menschenöffner, Gottvater der Intimbeichte. Kein Wunder, denn mit seiner samtenen Stimme und seinem fuchsigen Blick gelang ihm in Interviews, wovon alle Journalisten träumen: dass Menschen zu ihm Vertrauen fassten und Einblick in ihr Innerstes gewährten, egal ob sie Udo Jürgens, Michael Jackson oder Dalai Lama heißen.
In Sahners persönlichstem Buch offenbart er seine eigenen Geheimnisse und gewährt tiefe Einblicke hinter die Kulissen des People-Journalismus. Und endlich findet er selbst seinen Meister: Sahners Katze Socki nimmt ihm höchstpersönlich die Beichte ab – über Promis, Medien, Frauen, Zeitsignale."
Das klingt so reißerisch, wie viele seiner Reportagen oder Interviews waren. Doch wie Inhaltstief ist das Buch oder kratzt es nur an der Oberfläche?
Anstatt allein Leben zu erzählen läßt Paul Sahner, auch seine Katze Socki zu Wort kommen.
Zu Beginn fand ich diesen Schreibstiel gewöhnungsbedürftig und war kurz davor das Buch wegzulegen, denn ich wollte die Lebensgeschichte von Paul Sahner lesen und kein Dialog mit seiner Katze Socki oder die Selbstgespräche oder gar Briefe von Socki, aber ich bin dran geblieben und es hat sich gelohnt. Ich habe mich an den Schreibstil gewöhnt und mit der Zeit habe ich die Einwürfe von Socki als auflockernd und amüsant empfunden, zumal sie auch seltener und kürzer wurden als zu Beginn.
Es ist keine gradlinige Lebensgeschichte sondern eher eine Collage, zusammengefügt aus Interwievs, Erzählungen von Begegnungen u.a. mit dem Dalai Lama, Karl Lagerfeld, Rudolf Scharping oder Woody Allen, den Gesprächen mit Socki oder deren Ansichten zu Herrchen Paul Sahner und dessen Leben.
Als Leser erfahre ich interessante Details, einige neu, andere bekannt, aber alles unterhaltsam geschildert.
Doch mit 368 Seiten ist das Buch relativ kurz und ich hätte mir gewünscht, dass Herr Sahner noch eine Biographie schreibt, denn obwohl ich das Buch weiterempfehlen kann, bleibt bei mir der Wunsch nach noch mehr Details aus seinem Leben, Schilderungen wie sein Leben als Teil der Promi-Gesellschaft ist, wie es war sich vom Volontär hochzuarbeiten. Vieles beschreibt Paul Sahner zwar aber nicht in der Tiefe, die ich mir erhofft habe.
Freitag, 18. September 2015
Donnerstag, 17. September 2015
Gemeinsam Lesen mit Alexandra
Gemeinsam mit Alexandra von www.schokokamel.de lese ich den Thriller "Falsches Blut" von
Chris Culver. Einige tolle Worte hat Alex schon in Ihrem Blog gefunden: *klick*
Schon vor Lesebeginn haben Alexandra und ich uns ein wenig ausgetauscht und einige Gemeinsamkeiten unserer Lesegewohnheiten festgestellt.
So kenne ich einige Leute, die mehrere Bücher parallel lesen. Nicht nur weil sie es müssen für die Schule oder dem Studium, sondern einfach so zum Zeitvertreib. Dazu haben weder Alexandra noch ich Lust. Beide konzentrieren wir uns lieber auf ein Buch. Natürlich gibt es da Ausnahmen, denn wer kann sich nicht an die Schullektüren erinnern? Das Lesen der Schullektüren zog sich oft sehr lang, in der Zeit habe ich doch nebenbei mehrere Bücher durchgelesen.
Heute ist es einfacher mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen, da braucht man ja noch nicht mal mehr die gedruckte Version, sondern auf einem eReader mal in dem einem, mal in dem anderen Buch zu lesen ist da sehr einfach. Beim Austausch zu "Falsches Blut" haben sowohl Alexandra als auch ich festgestellt, das wir natürlich jeder einen eReader besitzen, dennoch lieber ein Papierbuch in der Hand halten.
Der Vorteil beim eReader ist unbestreibar, dass wir relativ einfach fremdsprachige Bücher lesen können, da diese als ebooks leichter zu bekommen sind als in gedruckter Form und das auch noch viel günstiger.
Auch wenn man meint, das jeder doch überwiegend in seiner Muttersprache liest, waren wir doch erstaunt, dass das Lesen von Büchern in anderen Sprachen langsam normal ist. Alexandra und ich decken dabei schon ab: Englisch, Niederlänschisch, Französisch und Schwedisch.
So nun aber endlich ein paar meiner Gedanken zu dem Buch vor dem Lesen:
- Wie findest du das Cover ?
Das Cover passt zu dem Buch. Die Silhouette, die nach unten in einen Blutfleck ausläuft ist im ersten Moment nur als reiner, eventuell getrockener Blutfleck erkennbar. Der Titel könnte noch deutlich sichtbarer sein. Er ist, finde ich, erst auf dem zweiten Blick sichtbar, vor allem das der Autorenname extrem groß auf dem Cover zu sehen ist und den Blick als Eye-Catcher auf sich zieht.
- Wie bist Du auf das Buch gekommen
Durch Alexandra. Alexandra hatte das Buch entdeckt und suchte jemanden, der Spaß daran hat, es mit Ihr gemeinsam zu lesen und zu rezensieren. Ich habe mir die Inhaltsangabe angesehn und fand, das es sich lohnen könnte das Buch zu lesen, aber hier urteilt selbst:
"Ein totes Mädchen. Ein falsches Geständnis. Nur einer zweifelt.
Detective Ash Rashid hat genug von Leichen und brutalen Mordfällen, er will die Mordkommission verlassen. Doch er wird noch einmal zu einem Tatort gerufen: Im Gästehaus eines der reichsten und mächtigsten Männer der Stadt wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden – die Tote ist Rashids Nichte Rachel. Bei der Obduktion diagnostiziert der Rechtsmediziner eine Überdosis und legt den Fall zu den Akten. Für Rashid ergibt das alles keinen Sinn, zumal sich die Todesfälle in Rachels Freundeskreis zu häufen scheinen. Gegen alle Vorschriften beginnt er zu ermitteln …"
Klingt doch nach einem spannenden Leseabend, oder?
- Welche Erwartungen hast Du an das Buch?
Große Erwartungen habe ich nicht an das Buch. Bei Krimis oder Thriller erwarte ich keine literarischen Höhenflüge, sondern einen kurzweilen Leseabende, bei dem der Autor es schafft die Spannung so gut zu halten, dass ich nicht aufhören mag zu lesen, bis ich das Buch durch habe. Auch möchte ich durch geschickte Winkelzüge, unerwartete Wendungen bis zum Schluss miträtseln wer der Täter ist und wie er entdeckt wird.
- Wie sieht Dein Leseort für dieses Buch aus?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Schon vor Lesebeginn haben Alexandra und ich uns ein wenig ausgetauscht und einige Gemeinsamkeiten unserer Lesegewohnheiten festgestellt.
So kenne ich einige Leute, die mehrere Bücher parallel lesen. Nicht nur weil sie es müssen für die Schule oder dem Studium, sondern einfach so zum Zeitvertreib. Dazu haben weder Alexandra noch ich Lust. Beide konzentrieren wir uns lieber auf ein Buch. Natürlich gibt es da Ausnahmen, denn wer kann sich nicht an die Schullektüren erinnern? Das Lesen der Schullektüren zog sich oft sehr lang, in der Zeit habe ich doch nebenbei mehrere Bücher durchgelesen.
Heute ist es einfacher mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen, da braucht man ja noch nicht mal mehr die gedruckte Version, sondern auf einem eReader mal in dem einem, mal in dem anderen Buch zu lesen ist da sehr einfach. Beim Austausch zu "Falsches Blut" haben sowohl Alexandra als auch ich festgestellt, das wir natürlich jeder einen eReader besitzen, dennoch lieber ein Papierbuch in der Hand halten.
Der Vorteil beim eReader ist unbestreibar, dass wir relativ einfach fremdsprachige Bücher lesen können, da diese als ebooks leichter zu bekommen sind als in gedruckter Form und das auch noch viel günstiger.
Auch wenn man meint, das jeder doch überwiegend in seiner Muttersprache liest, waren wir doch erstaunt, dass das Lesen von Büchern in anderen Sprachen langsam normal ist. Alexandra und ich decken dabei schon ab: Englisch, Niederlänschisch, Französisch und Schwedisch.
So nun aber endlich ein paar meiner Gedanken zu dem Buch vor dem Lesen:
- Wie findest du das Cover ?
Das Cover passt zu dem Buch. Die Silhouette, die nach unten in einen Blutfleck ausläuft ist im ersten Moment nur als reiner, eventuell getrockener Blutfleck erkennbar. Der Titel könnte noch deutlich sichtbarer sein. Er ist, finde ich, erst auf dem zweiten Blick sichtbar, vor allem das der Autorenname extrem groß auf dem Cover zu sehen ist und den Blick als Eye-Catcher auf sich zieht.
- Wie bist Du auf das Buch gekommen
Durch Alexandra. Alexandra hatte das Buch entdeckt und suchte jemanden, der Spaß daran hat, es mit Ihr gemeinsam zu lesen und zu rezensieren. Ich habe mir die Inhaltsangabe angesehn und fand, das es sich lohnen könnte das Buch zu lesen, aber hier urteilt selbst:
"Ein totes Mädchen. Ein falsches Geständnis. Nur einer zweifelt.
Detective Ash Rashid hat genug von Leichen und brutalen Mordfällen, er will die Mordkommission verlassen. Doch er wird noch einmal zu einem Tatort gerufen: Im Gästehaus eines der reichsten und mächtigsten Männer der Stadt wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden – die Tote ist Rashids Nichte Rachel. Bei der Obduktion diagnostiziert der Rechtsmediziner eine Überdosis und legt den Fall zu den Akten. Für Rashid ergibt das alles keinen Sinn, zumal sich die Todesfälle in Rachels Freundeskreis zu häufen scheinen. Gegen alle Vorschriften beginnt er zu ermitteln …"
Klingt doch nach einem spannenden Leseabend, oder?
- Welche Erwartungen hast Du an das Buch?
Große Erwartungen habe ich nicht an das Buch. Bei Krimis oder Thriller erwarte ich keine literarischen Höhenflüge, sondern einen kurzweilen Leseabende, bei dem der Autor es schafft die Spannung so gut zu halten, dass ich nicht aufhören mag zu lesen, bis ich das Buch durch habe. Auch möchte ich durch geschickte Winkelzüge, unerwartete Wendungen bis zum Schluss miträtseln wer der Täter ist und wie er entdeckt wird.
- Wie sieht Dein Leseort für dieses Buch aus?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
| Liebliengsleseplatz: mein Schaukelstuhl in der "Bibliothek" |
| mit Blick in den Garten |
Mittwoch, 16. September 2015
Die Maschinen von Ann Leckie [Rezension]
Mir ist es noch nie so schwer gefallen eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, wie bei diesem hier, aber es musste einfach sein.

·Titel: Die Maschinen
·Autor: Ann Leckie
·Verlag: Heyne
·Reihe: Die Machinen (Trilogie)
·Erscheinungsdatum: 09. Februar 2015
·Format: Softcover
·Umfang: 544Seiten
·ISBN: 9783453316362
·Preis: 14,99 €
·eBook: 11,99 €
·zum Buch beim Verlag
Der Klappentext zu dem Buch klingt unglaublich spannend und war neben dem großartigen Cover für mich ausschlaggebend das Buch zu lesen:
"Was wird aus den Menschen, wenn die Maschinen frei sein wollen?
Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein."
Natürlich musste ich das Buch zügig lesen. Die Award-Auszeichnungen taten ein übriges um mich ein äußerst gutes Science Fiction - Buch erwarten zu lassen, aber schon das Vorwort vom Übersetzer hat mich skeptisch gegenüber dem Buch werden lassen, da er beschrieb, dass die Radch ein Volk sind, die keine geschlechtliche Bezeichenung kennen und in diesem Buch daher alles in einer weiblichen Form bezeichnet wird.
Dabei Frage ich mich dann automatisch, warum extra darauf hingewiesen wird. Jeder Leser stellt es doch beim Durchlesen selber fest. Hinzukommt, dass es am Anfang überrascht, wenn von jemanden erzählt wird, den mal als weiblich beschrieben bekommt und sich dann herausstellt, dass sich um eine männliche Person handelt. Es hat mich dabei aber gestört, dass immer wieder darauf hingewiesen wurde, ebenso das Breq nicht erkennen kann ob die Person männlich oder weiblich ist und ihre Unsicherheit die falschen 50 Prozent zu treffen und so die Person zu verärgern.
Das geht insgesamt noch, aber was mir besonders an dem Buch missfällt, ist, dass die Story des Buches sehr lahm ist und auch im gesamten Buch nicht wirklich an Spannung gewinnt.
Ann Leckie schafft hier eine faszinierende Welt, die aber dem Leser gar nicht in der Handlung erklärt wird, sondern die der Leser oder die Leserin sich herleiten muss. So werden Völker oder Begriffe bezeichnet, die es nur in diesem Buch gibt, aber man sich selbst erklären muss, wie z.B, die Raumschiffarten Schwerter, Gnaden und Gerechtigkeiten oder wer sind die Esk.
Es vereinfacht das Lesen auch nicht, dass Breq in der Vergangenheit ein Künstliche Intelligenz (KI) ist, die nicht nur die KI eines Raumschiffes ist, sondern auch deren Bestandteile, so wie "Hilfsrobotern", so dass Breq aus mehreren Hunderten Personen bzw. Gegenständen besteht, die jeder eine eigene Wahrnehmung und Aufgabe hat, die im gemeinsamen Prozessor zusammengefügt wird.
Wenn man es schafft sich daran nicht zu stören, sondern es akzeptieren kann, dass sich alles erst so nach und nach erschließt, z.T. auch erst nach der Hälfte des Buches und auch eine nicht allzu actionreiche Geschichte genießen kann, für den mag das Buch etwas sein. Für mich war das Buch nichts und ich würde es auch nicht weiterempfehlen.

·Titel: Die Maschinen
·Autor: Ann Leckie
·Verlag: Heyne
·Reihe: Die Machinen (Trilogie)
·Erscheinungsdatum: 09. Februar 2015
·Format: Softcover
·Umfang: 544Seiten
·ISBN: 9783453316362
·Preis: 14,99 €
·eBook: 11,99 €
·zum Buch beim Verlag
Der Klappentext zu dem Buch klingt unglaublich spannend und war neben dem großartigen Cover für mich ausschlaggebend das Buch zu lesen:
"Was wird aus den Menschen, wenn die Maschinen frei sein wollen?
Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein."
Natürlich musste ich das Buch zügig lesen. Die Award-Auszeichnungen taten ein übriges um mich ein äußerst gutes Science Fiction - Buch erwarten zu lassen, aber schon das Vorwort vom Übersetzer hat mich skeptisch gegenüber dem Buch werden lassen, da er beschrieb, dass die Radch ein Volk sind, die keine geschlechtliche Bezeichenung kennen und in diesem Buch daher alles in einer weiblichen Form bezeichnet wird.
Dabei Frage ich mich dann automatisch, warum extra darauf hingewiesen wird. Jeder Leser stellt es doch beim Durchlesen selber fest. Hinzukommt, dass es am Anfang überrascht, wenn von jemanden erzählt wird, den mal als weiblich beschrieben bekommt und sich dann herausstellt, dass sich um eine männliche Person handelt. Es hat mich dabei aber gestört, dass immer wieder darauf hingewiesen wurde, ebenso das Breq nicht erkennen kann ob die Person männlich oder weiblich ist und ihre Unsicherheit die falschen 50 Prozent zu treffen und so die Person zu verärgern.
Das geht insgesamt noch, aber was mir besonders an dem Buch missfällt, ist, dass die Story des Buches sehr lahm ist und auch im gesamten Buch nicht wirklich an Spannung gewinnt.
Ann Leckie schafft hier eine faszinierende Welt, die aber dem Leser gar nicht in der Handlung erklärt wird, sondern die der Leser oder die Leserin sich herleiten muss. So werden Völker oder Begriffe bezeichnet, die es nur in diesem Buch gibt, aber man sich selbst erklären muss, wie z.B, die Raumschiffarten Schwerter, Gnaden und Gerechtigkeiten oder wer sind die Esk.
Es vereinfacht das Lesen auch nicht, dass Breq in der Vergangenheit ein Künstliche Intelligenz (KI) ist, die nicht nur die KI eines Raumschiffes ist, sondern auch deren Bestandteile, so wie "Hilfsrobotern", so dass Breq aus mehreren Hunderten Personen bzw. Gegenständen besteht, die jeder eine eigene Wahrnehmung und Aufgabe hat, die im gemeinsamen Prozessor zusammengefügt wird.
Wenn man es schafft sich daran nicht zu stören, sondern es akzeptieren kann, dass sich alles erst so nach und nach erschließt, z.T. auch erst nach der Hälfte des Buches und auch eine nicht allzu actionreiche Geschichte genießen kann, für den mag das Buch etwas sein. Für mich war das Buch nichts und ich würde es auch nicht weiterempfehlen.
Ich wurde für den Liebster Award Nominiert
Die liebe Lea von Bücher aus Leidenschaft für den Liebster Award nominiert
Vielen Dank :)
Was ist das eigentlich?
Der "Liebster Award" ist ein Award der von
Blogger zu Blogger weitergegeben wird. Wenn ein Blogger Nominiert
wurde, dann beantwortet er 11 Fragen, die vom Nominierten Blogger
zusammengestellt wurden und gibt den Spaß schließlich an andere Blogger
weiter.
Mir gefällt die Idee, dadurch lernt man die anderen Blogger auch nochmals ein bisschen besser kennen.
Hier kommen die Fragen die Lea gestellt hat
1. Dein Lieblingsspruch / Zitat ?
„Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's
eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er,
bedenk' es, ein Jahrhundert.“
(Eugen Roth) 2. Wie wird deiner Meinung nach die Welt in 10 Jahren aussehen ?
Wie die Welt in 10 Jahren aussieht ist viel zu groß gegriffen um es zu beschreiben, aber wie meine Welt dann hoffentlich aussehen wird, dazu kann ich was sagen.
Meine Kinder sind dann ca. 20 Jahre alt haben beide einen Schulabschluss und einen Ausbildungs- oder Studienplatz - je nachdem was sie möchten.
Ich selber habe dann hoffentlich immer noch einen Beruf der mir Spaß macht. Daneben wünsche ich mir, dass alle meine Lieben gesund sind und ich noch immer Spaß an meiner Bücher- und Lesezeichensammlung habe und Rezis schreibe.
3. Wenn du jetzt sofort an jeden beliebigen Ort der Welt reisen könntest, wo wärst du am liebsten und warum ?
Ich wäre jetzt gerne in der Sonne, irgendwo an einer Küste. Ich liebe das Meer und wenn es mild-warm ist. Hier ist der Herbst eingezogen mit Schietwetter: Regen und nasskalt.
So richtig ungemütlich.
4. Wenn du dir eine Superheldenkraft aussuchen könntest, welche wäre das ?
Ein Supergedächtnis. Dann würde ich nicht immer wieder Bücher doppelt kaufen oder beim Lesen mich wundern, dass die Geschichte mir schon so bekannt vorkommnt *lach*
5. Wen würdet du auf eine einsame Insel mitnehmen ?
Ganz klar meine Familie, ohne meinen Mann und vor allem meinen Kindern kann ich mir ein Leben nicht vorstellen.
6. Wenn du die Welt verbessern könntest, was würdest du tun ?
Dafür sorgen, dass jeder in seiner Heimat ein menschenwürdiges Leben ohne Gewalt und Hunger führen kann.
7. Wenn du dich jetzt entscheiden müsstest, in welchem Land würdest du Leben wollen ?
Ganz klar in Schweden. Das Land ist jetzt schon fast eine zweite Heimat und ich besuche es so oft es geht. Jag älskar Sverige.
8. Würdest du ein Buch über dein Leben schreiben, welchen Titel hätte es ?
"Ich habe noch Sand in den Schuhen von Spiekeroog....."
Wer mich kennt, weiß was gemeint ist ;)
9. Ohne welchen Gegenstand kannst du nicht Leben ?
Ich habe gelernt, dass ich keinen Gegenstand wirklich brauche. Wichtig ist für mich nur ein sauberer, sicherer Schlafplatz und saubere Kleidung.
10. Beschreibe dein Lieblingsbuch mit 3 Wörtern
geistig fordernd, tiefgründig, spannend
11. Was ist das Verrückteste das du in deinem bisherigen Leben getan hast?
Seekajakfahren auf der Nordsee und sehr miesen Wetterbedingungen (Orkanboen - die nicht angesagt waren)
11 Wahllose Fakten über mich
1. Das wichtigste für mich sind meine beiden Kinder
2. Bin seit 14 Jahren (Stand 2015) verheiratet
3. Ich liebe die Farbe Schwarz, es sei denn ich finde noch eine dunklere Farbe
4. eine Spinne als Tattoo begleitet mich
5. Meine wahrscheinlich größte Leidenschaft ist das Lesen
6. Im Frühlingsregen mit dem Fahrrad zu fahren ist großartig
7. man nannte mich schon Freak, da ich Lesezeichen sammel
8. Ohne Buch gehe ich nicht aus dem Haus
9. Schweden ist fast meine zweite Heimat
10. bin ohne Auto, aber immer mit Fahrrad unterwegs
11. Bio - logisch!
Ich Nominiere
Alexandra von Schokokamel
Debbie von buecherfeen
Victoria von Vickie und das Wort
Was ihr jetzt tun müsst
- Nenne den Preisverleiher auf deiner Seite und verlinke den Blog - Das ist Ehrensache.
- Erkläre was der Liebster Award ist
- Beantworte die 11 unten stehenden Fragen
- Liste 11 Wahllose Fakten über dich auf
- Nominiere 11 Blogger, die noch recht neu sind oder noch nicht so viele Follower haben.
- Stelle ihnen 11 Fragen
- Lasse sie wissen, das du sie nominiert hast.
Meine 11 Fragen an euch
1. Welches Buch hast Du schon mehrfach gelesen?
2. Dein Leben ohne Bücher - wie würde das aussehen?
3. Von welchem Schriftsteller/in möchtest nie ein Buch lesen und warum?
4. In welchem Buch/in welcher Geschichte möchtest Du leben? Als welche Figur?
5. Gibt es einen Autor/in die Du gerne Treffen möchtest? Warum gerade ihn/sie?
6. Was warst du in deinem früheren Leben?
7. Dein Lieblingsspruch / Zitat
8. Welche drei Bücher würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
9. Und was würdest Du noch auf die Insel mitnehmen?
10. Warum liest du gerne ?
11. Welches ist dein Lieblingsleseort?
Viel Spaß beim Beantworten der Fragen :)
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