Freitag, 8. Januar 2016

Witch Hunter - Die große Challenge für Buch-Blogger

Challenges unter Bloggern sind beliebt und finden regelmäßig Teilnehmer. Nun hat der dtv-Verlag uns Blogger herausgefordert:
Schaffen wir es bis zur Leipziger Buchmesse den Stapel mit den insgesamt 130 Exemplaren von Virginia Boeckers Witch Hunter abzubauen? Das sollte doch kein Problem sein, oder?
 
www.dtv.de
Doch bevor man die Challengeherausforderung annimmt, will doch jeder Blogger erst einmal wissen worum es bei Witch Hunter geht. Hier die ersten Infos dazu:
 
Titel: Witchhunter
Autor: Virginia Boecker
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Format: gebundene Ausgabe
Umfang: 400Seiten
ISBN: 978-3423761352
Preis: 17,95 €
eBook: 15,99 €

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Inhalt:
Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

und wem das nicht reicht, findet hier die

>> die Leseprobe << 

Interesse an der Challenge? Dann sei dabei!

Dann schaut schnell auf der Seite der Blogger-Aktion von dtv vorbei!

Wes Andrews - Teil 2 der Reihe Frontiersmen ab März erhältlich [News]

Zur Zeit lese ich gerade den ersten Teil der neuen Reihe "Frontiersmen" von Wes Andrews:


Absolut lohnend und freue mich so richtig, dass schon im März 2016 der zweite Teil erscheint:


Und schon ist meine Wunschliste wieder länger geworden.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Honigprinzessin von Julia Drosten [Rezension]


Die Frankfurter Buchmesse ist immer wieder eine Quelle für unbekannte Bücher. So durfte ich am Stand des Autorensofas das Autorenduo kennenlernen, das für den Namen Julia Dorsten steht. Natürlich musste ich dann auch ein Buch zum Lesen mitnehmen.








Titel: Die Honigprinzessin


Autor: Julia Drosten 


Verlag: Julia Drosten


Format: Taschenbuch


Umfang: 389 Seiten


ISBN: 9783000451164


Preis: 9,95 €


eBook: 2,99 €




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Alina, eine erfolgreiche Marketingmanagerin, stößt beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammen. Dieser ist, im Gegensatz zu Alina, schwer verletzten und muss einige Zeit im Krankenhaus verbringen. Aus dem  schlechten Gewissen heraus, für den Unfall verantwortlich zu sein, kümmert sich Alina um die Bienenvölker ihres Unfallopfers, der wie sein Doppelgänger ebenfalls George heißt. Doch womit Alina sich bei der Versorgung der Bienen eingelassen hat, wird ihr erst nach und nach klar. Als dann noch Sven, der Sohn von George auftaucht und glaubt, dass Alina sich an seinen Vater heranmachen will, ist das Chaos nahezu perfekt. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt

 Das Buch, das laut Cover nur eine Autorin hat, ist eigentlich das Werk des Autorenduos Horst und Julia Dorsten. Es ist beiden gelungen eine charmante, lockere Romanze zu erzählen. Dennoch verbirgt sich hinter der locker-leichten Geschichte tiefgründiges und wissenswertes, ohne der Geschichte die Leichtigkeit zu nehmen.

Alina, die sich erstmalig in ihrem Leben um Bienenvölker kümmern muss, lernt nach und nach alles notwendige, was zur Bienenzucht gehört. Parallel habe ich dies mit Alina gelernt. Sehr spannend!

Nach der Lektüre, wußte ich einiges mehr über Bienen, ihr Leben, ihre Aufzucht und ihre Haltung.

Dabei hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Wissen aufgedrängt wurde.

Die grundlegende Thematik einer sich entwickelnden Liebesbeziehung selbst, ist sicher nichts Neues. Die Verknüpfung aus Bienenhaltung und Romanze macht aber den Reiz des Romanes aus.

Es hat mir viel Vergnügen bereitet das Buch zu lesen, denn das Gesamtpaket: Romanze / Natur / Authensität / Charme, machen das Buch zu etwas besonderem.

Erschienen ist das Buch im Eigenverlag des Autorenduos und gehört aus meiner Sicht zu den Highlights der Selfpublisher. Bedauerlich ist daher, dass das Cover so wenig ansprechend ist und nicht dazu verleitet zu dem Buch zu greifen. Dabei hätte das Buch eine große Leserschaft verdient.

Mein Fazit: Trotz des weniger ansprechenden Covers lohnt sich die Lektüre, denn es erwarten sympathische Charaktere und ein paar entspannte Stunden Lesefreude mit einer gewissen Art von  Wohlfühlatmosphäre. Also: unbedingt lesen!



Dienstag, 5. Januar 2016

Die Magie der tausend Welten: Der Wanderer von Trudi Canavan [Rezension]

Zwei Wochen Urlaub mit viel Lesezeit. Zu meinem Glück, hatte ich ausreichend Lesestoff mit. Dazu gehörte auch der zweite Band der neuen Trilogie von Trudi Canavan.




·Titel: Magie der tausend Welten: Der Wanderer
·Autor: Trudi Canavan
·Verlag: Penhaligon
·Reihe: Magie der tausend Welten
·Format: Hardcover
·Umfang: 704 Seiten
·ISBN: 978-3-7645-3106-5
·Preis: 19,99 €
·eBook: 15,99 €
·zum Buch beim Verlag






Mit „Der Wanderer“ liegt der zweite Band der Magie der tausend Welten - Trilogie vor. Endlich erfahren wir Leser wie es mit den Tyen und Rielle weitergeht:

Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier den er finden kann um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft.
Soweit zum Klapentext / zum Inhalt. Beim Beginn der Lektüre des Buches hat mich diese Beschreibung allerdings irritiert. Denn obwohl von ihr in dem Klappentext nicht die Rede ist, beginnt das Buch mit Rielle. Ich wurde gleich mitten in die Handlung geworfen, wobei ich einen Moment gebraucht habe zu merken, dass zwischen den Geschichten der beiden Bände 5 Jahre liegen. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, doch hat mich zu Beginn das Gefühl der Enttäuschug über das Buch lange begleitet, weil ich ca. 150 Seiten gebraucht habe mich in die Geschichte einzulesen.
Das ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Autorin dirket mit der Geschichte begonnen hat, ohne nochmals zu Beginn eine Zusammenfassung des ersten Bandes zu liefern. Für Leser, die den ersten Band gar nicht kennen, ist es nicht zu empfehlen diesen Band zuerst zu lesen, da viele Details, die für das Verständnis notwendig sind nicht nochmal zusammenfasst oder wiederholt. Dies wäre bei dieser Geschichte als Lesehilfe notwendig. Stattdessen entstehen immer mehr Fragen, deren Antworten erst im Laufe der Geschichte von der Autorin gegeben werden:
Wer ist Rielle? Wie hängt sie mit Tyen zusammen? Warum will Tyen Pergama aus dem Buch befreien?
Dabei ist dieser Band genauso gut geschrieben wie der erste und es macht eindeutig Spaß ihn zu lesen. Doch es sind viele Details, Szenen, Welten, die ich als Leserin im Kopf haben muss, deren Entdeckung oder Wiederentdeckung auch aus Sicht anderer Protagonisten einfach Spaß macht. Die Vielschichtigkeit der Charaktere und der Welten, durch eine hervorragende Autorin beschrieben, macht einfach großen Spaß.
In dieser Trilogie spielt die Autorin damit, dass zwei Geschichten in den verschiedenen Welten parallel verlaufen und die jeweiligen Hauptpersonen schildern die Entwicklung aus Ihrer Sicht. Dazu gehört die Magie und den Umgang mit ihr. Rielle ist damit aufgewachsen, dass die Benutzung von Magie verboten ist, während Tyen nicht nur gelernt hat Magie zu verwenden, sondern sogar an einer Schule die Nutzung von Magie unterrichtet hat. Auch deren Sicht auf den Raen die unterschiedlich ist, wird authentisch geschildert, so dass ich als Leserin ein umfassenden und vielschichtigeren Blick auf die von T. Canavan geschaffenen Welten und deren Zusammenhänge erhalte.
Insgesamt ist "Der Wanderer" eine gute Fortsetzung, doch für mich nicht ganz so überzeugend.wie der erste Teil. Er ist dennoch empfehlenswert, da die Autotin einen excellenten Schreibstil hat und insgesamt mit den ersten beiden Bänden der Trilogie überzeugt.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Sehnsucht nach Zimtsternen von Katrin Koppold [Rezension]

Es geht auf Weihnachten zu und bei mir stellt sich so langsam die Herz-Schmerz-besinnliche Zeit ein. Das merke ich auch an den Büchern, die ich im Moment lese.





Titel: Sehnsucht nach Zimtsternen

Autor: Katrin Koppold
Verlag: Rowohlt
Reihe: Sternschnuppen-Reihe
Format: Softcover
Umfang: 336Seiten
ISBN: 978-3944935089
Preis: 11,90 €
eBook: 6,88 €
zum Buch beim Verlag


Das Buch sieht nach einem Weihnachtsliebesroman aus, doch verbirgt sich hinter dem Titel und Cover viel mehr. Doch auch der Klappentext würde das nicht vermuten lassen:

Lilly hat eigentlich alles: einen tollen Ehemann, eine schöne Wohnung, viel Zeit für sich. Dann will Torsten sich plötzlich scheiden lassen - er liebt eine andere. Und Lilly hat nichts mehr, keinen Mann, keinen Job, und die Wohnung muss sie sich mit Frauenheld Jakob teilen. Einziger Lichtblick ist der attraktive neue Nachbar. Dabei hat Lilly gerade beschlossen, die Finger von Prinzen zu lassen und sich bei Männern voll und ganz auf die inneren Werte zu konzentrieren ...
Das klingt erst einmal wie viele andere Liebesromane auch und im Grunde ähneln sich Liebesromane. Aber bei diesem Buch hat mich nicht nur der Schreibstil der Autorin überzeugt, sondern auch die Geschichte selbst. Es ist kein reiner Liebesroman, sondern eher eine Familiengeschichte.
Denn in dem Roman spielen auch die Themen Familie, Spannungen innerhalb dieser und etwaigen Problemen eine wichtige Rolle. “Sehnsucht nach Zimtsternen” ist also weit davon entfernt, lediglich ein Liebesroman zu sein.

Auch hebt sich der Roman wohltuend von anderen Liebesromanen oder Chick-Lits ab, denn in dem Buch wird eine Schriftsprache verwendet, die Niveau aufweist. Bei anderen Liebesroman wird zum Teil keine Schriftsprache verwendet, sondern die Romane sind so geschrieben, wie gesprochen wird, d.h. in Alltagssprache oder auch Slang.
Dazu passt eben auch, dass es hier um eine Liebes-/Familiengeschichte geht, die Tiefgang hat und auch die 08/15-Liebesroman-Schiene aufweist, aber an gewissen Punkten diese hinterfragt.
Torsten will sich von Lilly scheiden lassen, weil er sich in eine andere verliebt hat. Das ist in der Geschichte nicht nur einfach ein Fakt, sondern so nach und nach kommt raus, warum er sich in eine andere Frau verliebt hat und wie sich die Trennung oder das Auseinanderleben des Ehepaares Torsten und Lilly entwickelt hat.

“Sehnsucht nach Zimtsternen” ist für alle, die gerne gute Frauenunterhaltung lesen, mit nur wenigen der üblichen Klischees, absolut zu empfehlen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Der Musketier Verlag - Die Angst vor der Frohen Botschaft von Peter Sasse

Das Bücher bei mir einziehen ist fast täglich der Fall, doch nun kann ich das erste Mal sagen, dass ich nicht nur das Erstlingswerk eines Verlages besitze, sondern sogar das ganze Verlagsprogramm.

Ein tolles Gefühl.

Eingezogen ist bei mir "Die Angst vor der Frohen Botschaft. Wissenswertes aus dem Gruselkabinett der "Religion der Liebe"" von Peter Sasse. Erschienen in dem gerade neu gegründeten Musketier Verlag.


Natürlich hat es gleich in meinen Fingern gekribbelt und ich musste es anlesen, obwohl ich doch eigentlich gerade ein anderes Buch lese, aber bei manchen Büchern kann ich es nicht abwarten.

Das was ich bisher gelesen habe, ist sehr interessant. Es istr kein Buch um es eben einmal so wegzulesen, sondern ich als Leserin muss mich mit dem gelesenen auseinandersetzen. Um mir eine wirkliche Meinung zu dem Buch bilden zu können, werde ich es mehrfach lesen. Darauf freue ich mich schon und bin gespannt, inwieweit ich den Ansichten des Autoren folgen kann.

Montag, 14. Dezember 2015

Rattenkinder von B.C. Schiller [Rezension]

Nach einigen LiRos musste ich mal wieder einen schönen Thriller lesen



· Titel: Rattenkinder
· Autor: B.C. Schiller
· Verlag:Bastei Lübbe
· Format: Softcover
· Umfang: 448 Seiten
· ISBN: 978-3404172641
· Preis: 8,99€
· eBook: 1,99 €










Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly. Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby - und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly ...
Spannender Inhalt, der düster und dunkel klingt. Ganz schnell wurde mir beim Lesen mulmig und ich habe mich gefragt, ob ich tatsächlich das Buch lesen will, denn mit Kinderhandel und dem Leben der Roma hat es Themen, die ganz schön hart und heftig sind.
Dazu trägt die Figur des Viktor Maly auch bei, denn er wirkt böse, manipulativ, kalt.
Aufgebaut ist das Buch in mehreren Strängen / Erzählebenen. Ein Teil der Geschichte handelt von dem Mord an Amelie Frey in Österreich, der von dem Kommisar Braun untersucht wird, der zweite Teil der Geschichte dreht sich um Tara, eine junge Mutter und Roma, die in einem Ghetto in Tschechien lebt. Dazu kommen dann noch die Tagebucheinträge aus der Vergangenheit. Bis diese Erzählstränge miteinander verknüpft werden und die Zusammenhänge klar werden, muss man das Buch eine Weile lesen und darf nicht vorschnell aufgeben. Aber die Gefahr das zu überlegen besteht eigentlich gar nicht, denn das Buch ist in allen Strängen spannend und rasant geschrieben.
Es ist den Autoren gelungen das Buch so zu schreiben, dass sie mich als Leserin immer wieder auf eine falsche Fährte geführt haben und ich lange miträtseln konnte, eigentlich bis zum Ende, um den Täter oder die Täter zu finden.
Die düstere Atmosphäre in dem Strang um das Roma – Mädchen Tara ist beklemmend, denn ich kann mir gut vorstellen, das viele Roma so leben oder leben müssen, wie das Autorenduo B.C. Schiller es über Dogcity bildhaft beschreiben. Die Beschreibung von Dogcity ist so beklemmend und real, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen.
Das Buch ist sehr spannend und gruselig. Für Thriller-Liebhaber absolut zu empfehlen und es wird bestimmt nicht das letzte Buch sein welches ich vom Autorenduo B.C. Schiller lesen werde.