Von
der Midkemia – Saga habe ich Band 1 verschlungen. Darin passiert so
viel, eigentlich kann ich es immer noch nicht fassen, dass es sich
dabei nicht um tausend seitiges Buch handelt, sondern mit nicht mal
500 Seiten ein nicht allzu umfangreiches Buch. Raymond Feist hat in
Band 1 die Handlung schon so vorangetrieben, dass ich mich gefragt
habe, was noch im Folgeband kommen kann.
Samstag, 31. Dezember 2016
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Wedora – Staub und Blut von Markus Heitz [Rezension]
![]() |
©Knaur Verlag |
Markus
Heitz auf den Buchmessen zu treffen oder seinen Lesungen / Gesprächen
beizuwohnen ist für mich schon fast ein „muss“. Jeder dieser Veranstaltungen
ist äußert unterhaltsam, ebenso wie die Bücher, die ich bislang von ihm gelesen
habe.
Sein
neues Buch um die Welt Wedora konnte ich mir daher nicht entgehen lassen, zumal
ich über Facebook schon die Zeichnungen von Heiko Jung zu dem Buch bewundert habe, die leider nicht in der
Taschenbuchausgabe zu sehen sind – außer der Skizze zur Stadt..
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Freitag, 25. November 2016
Himmelhorn von Volker Klüpfel / Michael Kobr [Rezension]
Je
länger Autoren eine Serie fortsetzen, desto gespannter kann der Leser sein, ob
die Qualität von den Autoren beibehalten wird. Mit Himmelhorn haben die Autoren
Volker Klüpfel und Michael Kobr den neunten Fall um den Kommissar Kluftinger
herausgebracht. Vor allem die ersten Bücher haben mir so gut gefallen, dass ich
auch alle weiteren lesen
wollte. Doch bei dem achten Fall „Grimbart“ gefiel mir die Geschichte nicht mehr so gut wie die Vorgänger, umso gespannter war ich bei diesem Buch, ob es mir wieder mehr zusagt.
wollte. Doch bei dem achten Fall „Grimbart“ gefiel mir die Geschichte nicht mehr so gut wie die Vorgänger, umso gespannter war ich bei diesem Buch, ob es mir wieder mehr zusagt.
Inhalt:
Der
neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den
Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das
Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti
die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der
neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar
samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen
stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die
einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es
scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen.
Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler
und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.
Obwohl es eine Weile her ist, dass ich das letzte Buch um
Kommissar Kluftinger gelesen habe, war ich sofort in der Geschichte wieder
drin. Der Kriminalfall an sich bildet immer eine abgeschlossene Handlung, doch
die Nebengeschichten, wie z.B. die Freundschaft zu Dr. Langhammer und Frau
ziehen sich wie ein roter Faden durch die Serie.
Doch dieses macht die Buchserie für mich so sympatisch. So lerne
ich Kluftinger und seine Familie, die Langhammers und die Kollegen immer näher
kennen, vor allem in ihren Eigenarten, die allzu menschlich sind. Und dies auch
Facettenreich. Bei der Fahrradtour mit Dr. Langhammer zeigt sich wieder, dass
Kluftinger eigentlich keine Lust dazu hat, doch gegen die Phalanx aus dem
Ehepaar Langhammer und seiner Frau nicht drumherum kam. Doch einmal unterwegs
packt ihn der Ehrgeiz. Und auch dabei zeigt sich wieder ein typischer
Kluftinger : Langhammer gibt einen Tipp? - Hah Kluftinger weiß schon wie es
geht... mit allen möglichen Folgen,....
Eher
zufällig stolpern die beiden über eine Leiche und Kluftinger hat wieder einen
neuen Fall. Doch war es Mord oder doch ein tragischer Bergunfall?
Während
Kluftingers Kollegen sehr schnell von einem Bergunfall überzeugt sind, lassen Kluftinger
einige Details keine Ruhe und er ermittelt weiter….
Dabei
zeigt sich in diesem Buch eine Mischung von Krimifall und Privates und
persönliches der Hauptpersonen, bei dem der Krimifall sehr häufig in den
Hintergrund gerät. Dieses verdichtet die Atmosphäre des Buches, wird dadurch
doch eine unaufdringliche Darstellung des Allgäus seiner Bewohner, sowie die
Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens vermittelt. Auch die
unterschiedlichsten Charaktere wie Langhammer, Butzele und Kluftingers Kollegen
komponieren die Autoren, so dass ein Vielfalt von Charakteren entsteht, die
sich mal entgegenstehen und mal ergänzen.
Zusammen
mit den trockenen, ironischen Dialogen oder Gedankengegängen von Kluftinger,
bildet dies ein höchst vergnügliches Gemisch.
Mein
persönliches Fazit: von der ersten bis zur letzten Seite ein großes
Lesevergnügen!
Reihe:
Kommissar Kluftinger
Verlag:
Droemer
Format:
gebundene Ausgabe
Umfang:
480 Seiten
ISBN:
978-3734160950
Preis:
19,99€
eBook:
14,99 €
Dienstag, 22. November 2016
Die Midkemia – Saga 1: Der Lehrling des Magiers von Raymond Feist [Rezension]
Die Midkemia – Saga ist für mich eine neue Fantasy-Serie, obwohl
sie eigentlich schon zu den großen Werken der klassischen Fantasy Literatur
zählt. Nun bringt der Blanvalet die Saga neu heraus. Bislang jedoch nur die
ersten drei Bücher der Midkemia – Saga. Ich hoffe, dass auch die anderen Bücher
als Neuauflage im Taschenbuchformat erscheinen und nicht nur als ebooks. Denn
mittlerweile sind die Preise für die alten Ausgaben zum Teil sehr hoch.
Inhalt:

Mit
diesem Auftaktband hat Raymond Feist einen fesselnden und spannenden Start
hingelegt. Ich bin so in das Buch eingetaucht, dass ich es in kürzester Zeit
durchgelesen habe. Da der Autor eine eigene Welt schafft, waren für mich die Karten vorne und hinten im Buch sehr hilfreich während des Lesens. So konnte
ich mich schnell zurechtfinden und die Welt leichter verstehen, denn diese ist
ausgeklüget, aber auch verworren. Gerade hatte ich das Gefühl die Welt zu
verstehen, da schafft er es mich wieder zu verwirren, in dem gänzlich neue Figuren
bzw. Wesen aus einer anderen Welt auftauchen. Diese erhöhen die Komplexität, aber auch das
Lesevergnügen.
An
manchen Stellen wird sehr detailliert das Geschehen beschrieben, mal eine
abenteuerliche Reise, dann wieder ein Kriegsgefecht. Doch dazwischen schafft
Raymond Feist es elegant mehrere Jahre zu überspringen um so die Handlung in
ihren Abläufen zu straffen und das Tempo zu erhöhen.
Das
Buch bildet einen Serienauftakt. Daher bleiben naturgemäß einige Fragen offen.
Soweit ich es (nach Beendigung des Buches) verstanden habe, wurde auch hier ein
englisches Buch im Rahmen von zwei deutschen Büchern herausgegeben. In diesem
Fall bedeutet es aber nicht, dass man zwingend beide Bücher gelesen haben muss,
sondern dieses Buch kann auch für sich alleine
stehen ohne ein allzuoffenes Ende.
Was
das Buch für mich so herausragend macht, ist die durchdachte Handlung und Welt.
Im kleinen die politischen Intrigen und Kämpfe an einem Hof, die sich dann
ausweiten, auf die nächste Ebene auf die politische Ebende der Region – des Landes
– der Welt, ebenso die politischen Intrigen, die im Kleinen, aber auch im
Großen beschrieben werden. So geht es um den Krieg bei Crydee, bei den Elben,
bei den Zwergen – der dann aber auch zeigt, dass es eigentlich nicht mehrere
kleiner Kriege sind, sondern ein großer zwischen zwei Welten.
Die ganze Geschichte beginnt klein und wird langsam großer, unmerklich und verständlich.
Dadurch wird das Buch immer spannender und actionreicher und zwar in allen
Welten, wie so nach und nach zum Vorschein kommt.
Reihe:
Die Midkemia Saga
Verlag:
Blanvalet
Format:
Taschenbuch
Umfang:
480 Seiten
ISBN:
978-3734160950
Preis:
10,99€
eBook:
9,99 €
Freitag, 18. November 2016
Rissiges Eis von Axel Hollmann [Rezension]
Der
Autor Axel Hollmann ist einer der neuen Autoren des Autorensofas. Das
Autorensofa ist ein Autorenkollektiv von Selfpublishern, die versuchen ihre
Bücher ohne die Marketingmaschinerie eines Verlages zu vermarkten.
Persönlich
kennen lernen durfte ich Axel Hollmann auf dem Stand des Autorensofas während
der Frankfurter Buchermesse. Sein dort ausgestelltes Buch „Rissiges Eis“ hat
mich sofort angesprochen.
Inhalt:

Doch
dann erhält Lea durch einen Anruf den Hinweis, dass sie nur ein Stein in einem
tödlichen Spiel sein könnte.
Nachdem
ich nun eine kleine Leseflaute hatte, war das Buch eines, das mich dort
rausgeholt hat. Ich habe es angefangen, ohne war von der Geschichte gefesselt.
Ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Innerhalb kürzester Zeit
habe ich es durchgelesen.
Schon
der Beginn des Buches, bei dem Lea in einer eiskalten Winternacht unter einer
Eisschicht treibt und gerettet wird. Das alleine ist schon eine gruselige
Vorstellung. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Oder ein Unfall? Durch eine
Amnesie kann Lea sich an den letzten Monat vor ihrer Rettung nicht mehr
erinnern.
Der
Klinikpsychologe Dr. Buchholz ist fest von einem Selbstmordversuch Leas
überzeugt. Dennoch bleibt das Gefühl, dass er wichtiges verschweigt!
Und
warum ist Kommissar Wegner der Meinung, dass Lea ihre Freundin Isabell
umgebracht hat? Isabell ist verschwunden – aber wohin? Worüber hat Lea mit
Isabell bei Ihrem letzten Treffen gestritten?
Als
dann noch Vince auftaucht, Leas angeblicher Freund, mit dem sie sich
zerstritten hat, gerät Leas Gedankenwelt vollständig ins trudeln. War Vince
wirklich ihr Freund? Warum kann sie sich noch nicht einmal daran erinnern?
Während
des Lesens habe ich die ganze Zeit mit Lea mitgefiebert. Immer wenn scheinbar
eine Spur aufgelöst war, ergaben sich durch Kleinigkeiten neue Rätsel und Fragen.
Dabei hat der Autor es geschafft, durchweg die Spannung zu halten.
Das
ein oder andere Mal war mich die falsche Spur zu plump und offensichtich. Auch
gab es kleine Ungereimtheiten, die für die Geschichte nicht nötig gewesen
wären, aber dazu führten, dass ich nochmal einige Seiten nochmal gelesen habe,
um zu sehen, ob ich etwas überlesen hatte.
Insgesamt
ist das Buch aber schlüssig und alle Spuren nachvollziehbar. Das Miträtseln
macht Spaß und durch dichte Geschehen bricht die Spannung auch zu keiner Zeit
ab.
Ein
Lesegenuss für alle Thrillerfans, die auch kleine Fehler dem Autoren verzeihen
können. Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autoren.
Verlag: Edition M
Format: Taschenbuch
Umfang: 352 Seiten
ISBN: 978-1503945678
Format: Taschenbuch
Umfang: 352 Seiten
ISBN: 978-1503945678
Preis: 9,99€
eBook: 4,99 €
Montag, 14. November 2016
Nora und die Novemberrosen von Tania Krätschmar [Rezension]
Dies
ist das erste Buch der Autorin Tania Krätschmar, das ich gelesen habe. Bislang kannte ich sie nicht, doch das Cover und der
Klappentext haben mich angesprochen. Nun, nachdem ich das Buch
durchgelesen habe, weiß ich, dass ich auch die anderen Bücher der
Autorin lesen möchte. Dabei hoffe ich, dass sie sich ähnlich lesen,
wie dieses hier.
Inhalt:
Der
Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes
Erbe …
Als
Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark
Brandenburg entdecken, beschließen sie: Sie werden die verkrauteten
Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier
ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht
akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht?
Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte
Gärtnerei. Plötzlich sprießen Schlagzeilen, die Zahl ihrer
Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das
Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat …
Tania
Krätschmar entführt mich in diesem Buch nach Berlin und in die Mark
Brandenburg. Doch nicht nur örtlich in eine andere Gegend, sondern
verknüpft sie die Gegend mit Bezügen zur Geschichte des Gebietes
und wie es die Menschen geprägt hat.
Natürlich
waren mir die im Buch vorkommenden Aspekte der neueren deutschen
Geschichte bekannt, doch bislang eher in Form von Sachbüchern. Der Bogenschlag von der NS- Zeit über die DDR-Geschichte bis zur heutigen Zeit gelingt und geschieht beiläufig. Frau
Krätschmar versteht es diese verschiedenen Epochen mit ihren Auswirkungen in eine liebevolle und
harmonische Geschichte einzuarbeiten.
Die
Vergangenheit fließt, bis auf dem Prolog, nebenbei ein und ergänzt
so die Erzählung und rundet sie ab.
Mir
gefällt der Schreibstil und wie sie Realität mit Träumen,
Vergangenheit mit Gegenwart vermischt.
Nora,
eine junge allein erziehende Mutter, verliert ihre Arbeitsstelle.
Aufgefangen wird sie auch bei diesem Schicksalschlag durch ihre
Hausmitbewohnter, die trotz ihres höheren Alters ihre Freunde sind
und sie gerne unterstützen. Denn alle lieben Noras Tochter Fanny.
Im
Laufe der Geschichte erzählt Tania Krätschmar sehr eindrucksvoll
und fesselnd erzählt, welche Geheimnisse die alte Gärtnerei
verbirgt und welche Auswirkungen dies auf alle haben wird.
Auf eine ruhige, fesselnde Art hat die Autorin in diesem Buch vieles vereint. Besonders die wichtigen Aspekte des Lebens, sei es Zusammenhalt, sich gegenseitig zu unterstützen und Freundschaft. Aber auch, dass Träume wahr werden können und die Liebe nicht nach dem Alter fragt.
Auf eine ruhige, fesselnde Art hat die Autorin in diesem Buch vieles vereint. Besonders die wichtigen Aspekte des Lebens, sei es Zusammenhalt, sich gegenseitig zu unterstützen und Freundschaft. Aber auch, dass Träume wahr werden können und die Liebe nicht nach dem Alter fragt.
Das
Buch hat mich in eine Wohlfühlwelt entführt, die mir gefallen hat.
Verlag:
Blanvalet
Format:
Taschenbuch
Umfang:
336 Seiten
ISBN:
978-3734102424
Preis: 9,99€
eBook: 8,99 €
Über die Autorin : Tania Krätschmar Tania Krätschmar(Autorin)
Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem
Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als
Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin,
Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.
In freundlicher Kooperation mit RandomHouse
Montag, 7. November 2016
Das Café der guten Wünsche von Marie Adams [Rezension]
Ein
Buch, das einlädt zu verweilen. Wer wünscht sich nicht ab und an einen Ort zu
besuchen, bei dem auf besondere Art und Weise an einen gedacht wird. Julia und
Ihre Freundinnen haben mit dem Cafe Juliette einen solchen Ort geschaffen,
einen Ort, den sie selbst nur „Cafe der guten Wünsche“ nennen.
Inhalt:
Julia
führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem
ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch
hinterhergeschickt. Julia wundert sich nicht, dass alle Gäste das Café
glücklicher verlassen, schließlich glaubt sie an die Macht der guten Gedanken –
die auch ihre große Liebe Jean zurückbringen soll. Alle anderen Männer hält sie
deshalb auf Abstand – bis Robert sich mit (anfangs) unlauteren Mitteln in ihr
Herz schleicht. Ist es seine Schuld, dass auf einmal manches schiefläuft? Oder
braucht sie nicht nur Glück, sondern auch eine große Portion Mut, um sich
wirklich auf die Liebe einzulassen?
Ich muss gestehen, dass das
Buch bei mir Erwartungen bezüglich seines Inhalts geweckt hat. Erwartet hatte
ich einen Wohlfühlroman, der in einem Cafe spielt und bei dem die Gäste mit
ihren Wünschen und Träumen eine Hauptrolle spielen. Doch meine Erwartungen
wurden nicht erfüllt. Zwar zog sich das Thema wie ein roter Faden durch das
Buch, doch ging es mehr um die Liebesgeschichte(n) von Julia, als um das Cafe
und seine Gäste.
Nach kurzer Zeit war ich
dennoch in der Geschichte drin, aber richtig gefesselt hat sie mich nicht.
Besonders Julia hat mich als Person irgendwann leicht genervt, ebenso wie ihr
Bruder Nick. Nick, der reine Zahlenmensch, steht seiner Schwester als Gegenpol
gegenüber. Julia lebt dagegen in einer rosaroten Welt, in der schon alles
irgendwie gelingt, wenn man nur positiv denkt. Zwar versucht die Autorin
zwischendurch zu zeigen, dass auch Julia einen gewissen Realitätssinn hat, doch
dieses wirkte auf mich immer sehr erzwungen. Selbst als das Cafe zeitweise schließen
muss, auf Grund von Renovierungsarbeiten, fängt Julia nicht an sich der Realität zu
stellen, sondern ihr denken dreht sich noch immer überwiegend um die Frage, wer
nun Ihre große Liebe ist – Jean, der Franzose, mit dem sie vor drei Jahren
einen Tag verbracht hat und seit dem liebt oder dem Macho Robert, der durch
seine Wohnungsnot ihr Mitbewohner wurde.
Es ist ein schönes Buch, vor
allem das Cover liebe ich, aber nichts Großartiges. Die Idee hat mir gefallen,
deren Umsetzung und die Schwerpunkte des Buches weniger. Auch wenn mich das
Buch nicht begeistert, waren es trotzdem schöne Lesestunden.
Verlag:
Blanvalet
Format:
Taschenbuch
Umfang:
336 Seiten
ISBN:
978-3734102783
Preis:
8,99€
eBook:
7,99 €
Über die Autorin : Marie Adams (Autorin)
Marie Adams
veröffentlichte unter anderem Namen (u.a. Daniela Nagel) bereits Romane – in denen es darum geht, die
Liebe nach Jahren durch den Alltag zu retten und das Familienchaos zu meistern.
Umso mehr Freude hat sie nun daran, ein Liebespaar auf fast märchenhafte Weise
erst einmal zusammenzubringen – schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, wie
irrational das Glück manchmal arbeitet.
In freundlicher Kooperation mit RandomHouse
Mittwoch, 2. November 2016
Du. Für Immer. von Emma Wagner [Rezension]

Inhalt:
Wie viel kann wahre Liebe verzeihen?
Die Ehe der Künstlerin Anna mit dem
zurückhaltenden Oliver steckt in der Krise. Seit Jahren bleibt ihr gemeinsamer
Kinderwunsch unerfüllt und überdies ist Olivers wohlhabende Familie nach wie
vor der Überzeugung, dass Anna nicht die richtige Partie für ihren Erben ist.
Der Tod ihrer ehemaligen Kunstlehrerin
und Freundin Carol bringt Anna zurück an den Ort, an dem sie ihre Kindheit
verbracht hat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Marc.
Marc mit den feurigen braunen Augen.
Marc mit der großen Sehnsucht nach Abenteuern. Marc, mit dem Anna ein dunkles
Geheimnis verbindet.
Anna muss sich ihrer Vergangenheit
stellen. Hat sie damals die richtige Entscheidung getroffen? Für wen schlägt
ihr Herz heute? Und was hat ihre Mutter ihr verschwiegen?
Eine berührende Geschichte von Vertrauen
und Verrat, Freundschaft und Feindschaft, zerstörten Hoffnungen und neuen
Träumen – und der ganz großen Liebe.
Ja,
das Buch hat mich tief ergriffen. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen,
das mich so emotional berührt hat. Die Handlung und die Spannung hat mich immer
mehr in die Geschichte gezogen. Ich konnte und wollte das buch nicht aus der
Hand legen. Dabei hat mich weniger die eigentliche Geschichte berührt, sondern
vieles das nebenbei eingeflossen ist.
So
steckt Annas Ehe in einer Krise und sie begegnet Ihrer Jugendliebe wieder. Was
kann und muss eine Ehe aushalten? Wie steht man auch in einer Krise zu seinem
Partner? Mit seinem Partner / Ehemann wächst man im Laufe der Jahre zusammen,
kennt seine Eigenarten etc. – Ist es eine junge Liebe oder Verliebtheit oder
Begehren es wert dieses aufzugeben?
Anna,
die in ihrem Kindheitsort Außenseiterin war, erleben wir in mehreren
Zeitebenen. Die Geschichte erzählt die Gegenwart, wechselt aber immer wieder in
die Vergangenheit und deckt so nach und nach die Hintergründe für das
gegenwärtige Handeln aller Protagonisten auf. Dabei zeigt sich, dass ohne man
so manches Handeln erst in der Reflektion der Vergangenheit nachvollziehen
kann.
Der
Roman ist locker leicht geschrieben, der Inhalt ist es nicht immer. Mich hat er
tief berührt und sogar dafür gesorgt, dass mir an der ein oder anderen Stelle
die Tränen kamen.
Autor: Emma Wagner
Format:
ebook
Umfang:
320 Seiten
Ebook:
0,99 EUR
Montag, 31. Oktober 2016
Tante Dimity und das verborgene Grab von Nancy Atherton [Rezension]
Mein
vorerst letztes Tante Dimity – Buch, da ich keine weiteren auf meinem SUB habe.
Schade. Trotzdem werde ich Ausschau nach weiteren Büchern halten, auch wenn es
sie nur noch gebraucht sehr teuer zu kaufen gibt.
![]() |
Bildquelle: Amazon.de
|
Inhalt:
In dem verschlafenen Dörfchen Flinch
wird ein Römergrab gefunden. Nur ein altes Dokument könnte verhindern, dass die
Ausgrabungsstätte ihr gefährliches Geheimnis preisgibt und den Frieden im Dorf
stört. Doch dazu braucht Lori Shephard kriminalistischen Spürsinn – und
die Hilfe von Tante Dimity…
Lori
und Bill haben Nachwuchs und dann gleich Zwillinge. Diese halten besonders Lori
gut auf Trab. Besonders gefallen hat mir, wie Nancy Atherton es geschafft hat
locker leicht, mit leichter Übertreibung, aber einem Augenzwinkern, den Alltag
einer frischgebackenen Mutter zu beschreiben – mit allen auf und abs. Dazu
gehört auch das Überfordert und das Überängstlich sein. Natürlich reicht es
Bill irgendwann und er stellt, mit Hilfe der Pym-Schwestern, Francesca als
Haushaltsunterstützung ein. So merkt Lori, wie sehr sich ihre Welt nur noch um
die Kinder gedreht hat und fängt an die neugewonnene freie Zeit zu genießen.
Doch schnell holt ihre Umgebung sie ein - wird sie doch gebeten nach einem
verschwundenen Dokument zu suchen und als ein gefundenes Römergrab das Dorf Finch
zu spalten droht, wird sie auch um Vermittlung gebeten.
Diesmal
klingt der Inhalt nach mehr Spannung als bei den vorherigen Büchern, doch das
ist nur geringfügig der Fall. Auch hier überzeugt Nancy Atherton wieder durch
ihren locker-leichten Schreibstil und bleibt bei einem Cosy-Landhauskrimi-Stil.
Die Figuren entwickeln sich weiter. Und auch in dieser Geschichte spielt
weniger das Geschehen eine Rolle, sondern die Menschen und wie sie mit den
Ereignissen umgehen. Es wird wieder einmal immer mehr deutlich, dass man einen
anderen Menschen erst wirklich verstehen kann, wenn man seine ganze Geschichte
kennt und nicht nur ihn im aktuellen Umfeld.
Somit
auch hier ein leichter Wohlfühlkrimi ohne Blutvergießen und Gewalt mit very
britischen Figuren.
Autor: Nancy Atherton
Reihe: Tante Dimity
Verlag:
blanvalet
Format:
Taschenbuch
Umfang:
320 Seiten
ISBN:
978-3442369300
Sonntag, 30. Oktober 2016
Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1) von Stefanie Hasse [Rezension]
Shakespeares
Rome und Julia zählt zu den Klassikern der Literatur. Unzählige Male ist diese
Geschichte adaptiert worden. Mit Ihrer Reihe „Luca & Allegra“ greift auch
Stefanie Hasse diese berühmteste aller Liebesgeschichten auf.
**Romeo & Juliet never die…** »Ein
MUST-READ für all diejenigen, die noch an die wahre Liebe glauben oder ihr
bereits begegnet sind.« (Born from the Sky) Maskenbälle, unsternbedrohte
Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz
alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das
ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass
ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde
mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer
Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse
unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit
auf ihr magisches Schicksal…
Die
Autorin Stefanie Hasse hat einen angenehmen Schreibstil. Er ist so locker wie
das gesamte Buch. Dem Buch zugrunde liegt die Geschichte von Romeo und Julia,
diese durchzieht das Buch wie ein roter Faden. Das erwarte ich auch von einer
modernen Adaption der Geschichte, doch fehlte mir das gänzlich Neue, das
Unerwartete. Der Plot ist klar und ohne Überraschungen. Dabei hätte der Roman
an vielen Stellen die Möglichkeit dazu. So bleibt der Pater, nach dem
spannenden Prolog, blass und wird zu einer belanglosen Nebenfigur. Auch die
Fehde der beiden Familien hätte tiefergehend beschrieben werden können –
zumindest das Emotionsspektrum wenn Familienmitglieder der verfeindeten
Familien aufeinandertreffen.
Insgesamt
sind die Personen blass und ohne tiefe, allein mit Allegra kann ich mich ein
wenig identifizieren. Das führt leider dazu, dass wenig Spannung aufkommt.
Dagegen
hat mir die Idee des magischen Schicksals der Familien – basierend auf die
Göttersagen gefallen. Dieser leicht fantastisch angehauchte Teil bringt eine
andere Note hinein.
Insgesamt
ist die Idee der Autorin neu und gut umgesetzt, hat mich aber nicht ganz
überzeugt. Es mag aber auch daran liegen, dass die Zielgruppe des Buches eher
Jugendliche sind und ich nun definitiv nicht mehr dazugehöre.
Reihe:
Luca & Allegra
Verlag:
Impress
Format:
Taschenbuch
Umfang:
213 Seiten
ISBN:
978-3551300676
Preis:
12,99€
eBook:
3,99 €
Samstag, 29. Oktober 2016
Tante Dimity und der unerhörte Skandal von Nancy Atherton [Rezension]
Inhalt:
Romantisch,
spannend, humorvoll – Tante Dimity macht süchtig wie Schokolade
England
hatte sich Lori Shepard romantischer vorgestellt. Ehemann Bill ist in den USA
geblieben und Schwiegervater William hat sich gleich nach der Ankunft in Tante
Dimitys Cottage in Luft aufgelöst. Dass es einen britischen Zweig der Familie
Willis gibt, ist Lori auch völlig neu. Was weiß Tante Dimity von Cousin Gerald?
Ohne ihre Hilfe wird Lori dem uralten Familienskandal und Willis senior nie auf
die Spur kommen...
Die
Art der Bücher bleibt erhalten, so dass ich mich auch bei diesem Buch auf einen
Art Cosy-englische-Landhaus-Krimi mit einem Schuss Mystik freuen konnte. Gut
gefallen hat mir, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, die die Realität
der Ehe anklingen läßt. Den der Alltag gestaltet sich oftmals anders, als vor
der Hochzeit als gedacht. Insbesondere, wenn beide Eheleute sich erst kurz
kennen. So stellt sich Bill als Workaholic heraus. Loris Versuch ihren Mann
durch zweite Flitterwochen wieder näher zu kommen scheitert, da er kurzfristig
zu einem Mandanten muss. Stattdessen kommt der Schwiegervater mit und
verschwindet kurz darauf – auf der Suche nach ihm lernt Lori den englischen
Zweig von der Familie ihres Mannes kennen.
Dieser
englische Zweig der Familie ist nicht gradlinig, sondern in seinen Beziehungen
verworren. Es tauchen hierbei viele neue Personen auf, mit vielen Ortswechseln
etc. es verwirrt zum Teil. Auch hier zeigt sich wieder, dass die Rätsel um die
Menschen und der Beziehungen und den daraus resultierenden Verwicklungen im Vordergrund
stehen.
Die
verstorbene Tante Dimity lenkt wieder einmal geschickt die Belange und bringt
den einen oder anderen auch mal wieder auf die richtige Spur.
Wieder
einmal gewohnte, gemütliche und kuschlige Cosy – Unterhaltung.
Autor: Nancy Atherton
Reihe: Tante Dimity
Verlag:
blanvalet
Format:
Taschenbuch
Umfang:
320 Seiten
ISBN:
978-3442369294
Freitag, 28. Oktober 2016
Red Rising - Tag der Entscheidung von Pierce Brown [Rezension]
Mit
„Tag der Entscheidung“ findet die Trilogie „Red Rising“ ihren Abschluss. Jedes
der ersten beiden Bücher war spannend. Die Geschichte entwickelte sich anders
als ich erwartet hatte. Umso gespannter war ich nun, wie sie endet.
Ein
Abschluss, wie ich ihn mir besser nicht wünschen konnte. Eine gelungene, ja
geniale Trilogie. Ich hoffe sehr auf weitere Bücher des Autoren, denn diese
Trilogie zeigt ein umfassendes schriftstellerisches Können, nicht nur dir einen
fesselnden Schreibstil, sondern auch durch Idee und durchdachte und auch
verwickelte Handlungsstränge, die sich erst langsam entwirren.
Inhalt:
Um
eine unmenschliche und grausame Gesellschaft zu stürzen, ist der Minenarbeiter
Darrow selbst zum Goldenen, zum Mitglied der verhassten Oberschicht, geworden.
Doch jetzt wurde sein Geheimnis entdeckt und er schwebt in tödlicher Gefahr.
Wenn er sein Ziel erreichen will, muss er alles riskieren.
Was
für ein Finale. Einfach großartig.
Der
Beginn war gruselig und verstörend. Absolut nichts für zarte Nerven. Der Autor
versteht es grauenhafte, unmenschliche Dinge in der Geschichte geschehen zu
lassen, ohne sie im Detail zu beschreiben, lediglich Andeutungen. Bei mir hat
meine Vorstellungskraft den Rest hinzugefügt und das reichte.
Waren die beiden vorrangeganenen Bücher sehr actionlastig, ist es hier wohltuend anders. So lebt die Geschichte viel von den Beziehungen untereinander und von Entscheidungen, die getroffen werden. Dabei legt der Autor ein hohes Tempo vor. Das steigert sich, bis es ab der Hälfte des Buches wieder actionlastiger wird. Die Ereignisse überschlagen sich. Selten haben die Protagonisten einen Moment der Ruhe. Der nachdenkliche Grundton des Buches bleibt dennoch erhalten. Hier spielt der Autor insgesamt mehr mit dem Unerwarteten. Strategische Überlegungen, Loyalität und Freundschaft, aber auch falsches Vertrauen und Verrat bildeten die Basis für immer neue Überraschungen und unerwartete Wendungen. Ergänzt wurde dies, besonders im zweiten Teil, durch Weltraumschlachten im Kleinen und Großem. Dieser Band trägt seinen Titel zu recht, denn es steuert in der Tat auf einen Tag der Entscheidung zu.
Waren die beiden vorrangeganenen Bücher sehr actionlastig, ist es hier wohltuend anders. So lebt die Geschichte viel von den Beziehungen untereinander und von Entscheidungen, die getroffen werden. Dabei legt der Autor ein hohes Tempo vor. Das steigert sich, bis es ab der Hälfte des Buches wieder actionlastiger wird. Die Ereignisse überschlagen sich. Selten haben die Protagonisten einen Moment der Ruhe. Der nachdenkliche Grundton des Buches bleibt dennoch erhalten. Hier spielt der Autor insgesamt mehr mit dem Unerwarteten. Strategische Überlegungen, Loyalität und Freundschaft, aber auch falsches Vertrauen und Verrat bildeten die Basis für immer neue Überraschungen und unerwartete Wendungen. Ergänzt wurde dies, besonders im zweiten Teil, durch Weltraumschlachten im Kleinen und Großem. Dieser Band trägt seinen Titel zu recht, denn es steuert in der Tat auf einen Tag der Entscheidung zu.

Reihe: Red
Rising
Originaltitel:
Red Rising - Book 3 Moring Star
Verlag:
Heyne
Format:
Taschenbuch
Umfang:
656 Seiten
ISBN:
978- 3453534438
Preis:
12,99€
eBook:
9,99 €
Dienstag, 25. Oktober 2016
Liebe mit Hicks von Kirsten Wendt und Marcus Hünnebeck [Rezension]

Inhalt:
Jule
arbeitet als einfache Angestellte in einer Schauspieleragentur und wird von
ihrer ausbeuterischen Chefin dazu verdonnert, mit dem berühmten Schauspieler
Eric zu einer Premiere über den roten Teppich zu gehen. Eigentlich kein
Problem, wäre da nicht Jules extremes Lampenfieber. Als sie durch einen Zufall
Eric vor einer Stalkerin rettet, wendet sich das Blatt und Eric verliebt sich
in sie.
Die
Protagonisten sind sympatisch. Jule, die gerne Schauspielerin
geworden wäre, wenn nicht das extreme Lampenfieber wäre, Frau Grand, die Chefin
von Josie – die Despotin der Schauspielagentur und Eric, der berühmten
Filmstar.
Mit
diesen Figuren ist es dem Autorenduo gelungen einen lockerer Roman zu schreiben,
der kurzweilige Unterhaltung bietet, gerade durch die Gegensätze, die die Personen auszeichnet.
Das Buch bietet alles, was ich von einem solchen Liebesroman erwarte: Gefühle, Freude, Romantik und Liebe. Es ist ein Buch, dass man „mal eben“ weglesen kann und sich dennoch gut unterhalten fühlt. Obwohl das Buch in einem wunderbaren Stil geschrieben ist, ist die Handlung an einigen Stellen zu straff. Oftmals wird bei Büchern bemängelt, dass sie zu ausschweifend sind und eine Kürzung dem Buch gut getan hätte. Hier ist es anders herum. Die Gefühlsentwicklung zwischenn Jule und Eric ging mir zu rasch, ebenso das auf und ab der „Beziehung“. Da hätte ich mir eine langsamere Entwicklung gewünscht, die mir das mitfiebern wird es was mit den beiden oder nicht erleichtert hätte. Doch durch die ungewöhnliche Idee der Autoren (welche Verrate ich nicht, um nicht zu spoilern) und deren Umsetzung hat mir das Buch denoch sehr viel Vergnügen bereitet und mir die Zugfahrt, während der ich das Buch las, sehr kurzweilig gestaltet.
Das Buch bietet alles, was ich von einem solchen Liebesroman erwarte: Gefühle, Freude, Romantik und Liebe. Es ist ein Buch, dass man „mal eben“ weglesen kann und sich dennoch gut unterhalten fühlt. Obwohl das Buch in einem wunderbaren Stil geschrieben ist, ist die Handlung an einigen Stellen zu straff. Oftmals wird bei Büchern bemängelt, dass sie zu ausschweifend sind und eine Kürzung dem Buch gut getan hätte. Hier ist es anders herum. Die Gefühlsentwicklung zwischenn Jule und Eric ging mir zu rasch, ebenso das auf und ab der „Beziehung“. Da hätte ich mir eine langsamere Entwicklung gewünscht, die mir das mitfiebern wird es was mit den beiden oder nicht erleichtert hätte. Doch durch die ungewöhnliche Idee der Autoren (welche Verrate ich nicht, um nicht zu spoilern) und deren Umsetzung hat mir das Buch denoch sehr viel Vergnügen bereitet und mir die Zugfahrt, während der ich das Buch las, sehr kurzweilig gestaltet.
Verlag:
Montlake Romance
Format:
Taschenbuch
Umfang:
272 Seiten
ISBN:
978-1503942134
Preis:
9,99€
eBook:
4,99 €
Freitag, 21. Oktober 2016
Red Rising - Im Haus der Feinde von Pierce Brown [Rezension]
Band 2 der New York
Times-Bestsellertrilogie
Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand an und ließ sich selbst zum Goldenen verwandeln. Nun lebt er mitten unter seinen Feinden und versucht die ungerechte Gesellschaft aus ihrer Mitte heraus zum Umsturz zu bringen. Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.
Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand an und ließ sich selbst zum Goldenen verwandeln. Nun lebt er mitten unter seinen Feinden und versucht die ungerechte Gesellschaft aus ihrer Mitte heraus zum Umsturz zu bringen. Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.
Direkt
im Anschluss an den ersten Teil der Trilogie „Red Rising“ habe ich die
Fortsetzung
Red
Rising – Im Haus der Feinde“ gelesen. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit
Darrow weitergeht.
Gleich
zu Beginn erlebt Darrow, dass sich immer wieder das Sprichwort bewahrheitet,
wer hoch steigt, kann tief fallen. Nach einer Niederlage, bei der Darrow sich
als schon als Sieger gefühlt hatte, muss er nicht nur damit leben, dass er
durch seinen Fehler den Tod von unzähligen Menschen verursacht hat, sondern
auch sein Herr Augustus ihn Fallen läßt.
Dies
geschieht nicht nur auf Grund seiner Niederlage, sondern diese ist der
Abschluss von Intrigen, die Darrow zu Fall bringen sollen. Nach seinem Aufstieg
und die Aufnahme in die Gesellschaft der Goldenen ist er diesem politischen
Geschäft und den dazugehörigen Intrigen nicht gewachsen. Wie soll er auch, da
er ein Krieger ist.
Das
wahre Ausmaß der Intrigen und politischen Spiele kommen Schritt für Schritt zum
Vorschein. Da Darrow diese unterschätzt hat, ist diesen und damit der Willkür
seiner Feinde ausgeliefert.
Die
Geschichte entwickelt sich rasant und wurde in seinen Verwicklungen immer
spannender, so dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die
Entwicklungen in der Geschichte folgten Schlag auf Schlag. Das Tempo der
Geschichte steigerte sich immer wieder, nach kleinen ruhigeren Phasen.
Insgesamt ist dieses Buch sehr actionreich. Diese (Weltraum-)Schlachten bringen
Abwechslung in die politischen-gesellschaftlichen Verwicklungen.
In
dem Buch erlebt man mit Darrow zusammen, Freundschaft, den Wert von Familien,
aber auch Verrat und Intrigen. Immer wieder fragt man sich beim Lesen, wer nun
zu wem gehört, wem Darrow wirklich vertrauen kann oder wer ihn eventuell
verrät.
Hat
mir der Erste Teil gefallen, wurde er von dem zweiten übertroffen. Ging es doch
nicht mehr um Auslese, sondern um politische Intrigen, gesellschaftliche
Machtspiele, aber auch das Abwägen von Werten und Gesellschaftsordnungen. Dies
immer vor der unterschwelligen Frage, was erlaubt ist um ein vermeindlich
übergeordnetes Ziel zu erreichen.
Der
innere Kampf von Darrow, der dies zeigt, war nachvollziehbar. Doch schafft der
Autor es ebenso die Moive von Darrows vermeindlichen Feinden ebenso gut
darzustellen und zu zeigen, dass sie nicht immer die Bösen sind, sondern zum
Teil ähnlichen Gründen handeln.
„Red
Rising – Im Haus der Feinde“ ist eine gelungene Fortsetzung, die nahtlos an den
ersten Teil anknüpft. Wobei mir dieses Buch besser gefiel als der erste Teil.
Doch auch wenn es ein abgeschlossenes Buch ist, sorgt der Cliffhanger dafür,
dass man sich auf den dritten Teil freut. Nötig ist es aber nicht diesen zu
lesen.
Die Reihe:
Die Reihe:
- Red Rising
- Red Rising – Im Haus der Feinde
- Red Rising – Tag der Entscheidung
Serie:
Red-Rising-Trilogie
Verlag:
Heyne
Originaltitel: Red Rising - Golden Prince Book 2
Format:
Taschenbuch
Umfang:
576 Seiten
ISBN: 978-3453534421
Preis:
12,99€
eBook:
9,99 €
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